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Veranstaltungen zum Thema Integration und Teilhabe nach Jahren.

  1. 2016
  2. 2015
  3. 2014
  4. 2013


Veranstaltungen des Projektes "Gesellschaftliche Integration" wurden umfangreich hier dokumentiert.

Integration und Teilhabe - Archiv 2016

27. Oktober 2016 | Fachtagung

Humanistische Werte in der Einwanderungsgesellschaft

Was hält eine Gesellschaft im Wandel zusammen?
Diese Frage stellte sich - nicht zum ersten Mal - angesichts vieler nach Deutschland flüchtender Menschen im Herbst 2015.

Nach einem langen und kontroversen Weg zur Akzeptanz der Realität Deutschlands als eines Einwanderungslandes steht nun verstärkt die konkrete Ausgestaltung des guten gemeinsamen Lebens in einer Einwanderungsgesellschaft auf der politischen Tagesordnung. Was hält diese Gesellschaft zusammen trotz ihrer Pluralität? Und welche Antworten haben andere europäische Länder auf diese Frage gefunden?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

26. Oktober 2016 | Diskussionsforum
Worüber reden wir eigentlich?
Die Islamisierung der Integrationsdebatte

Wenn man die Zeitung aufschlägt oder ins Netz schaut, findet man immer wieder Bilder von kopftuchtragenden Frauen, die Artikel zu Fragen von Migration illustrieren sollen. Solche Bilder stehen beispielhaft für eine Schieflage, die sich in Diskussionen um Migration und Integration oftmals zeigt. Schnell wird in Deutschland über Moscheen, Burka oder Radikalisierung gesprochen, wenn die Themen doch eigentlich lauten: Gleichberechtigung und Selbstbestimmung oder soziale Benachteiligung und Konflikte.

Weitere Hinweise finden Sie hier im Programm.

Schriftzug: Wir sind's, die Einwanderungsgesellschaft gestalten

Im Rückblick

TEIL HABEN – TEIL SEIN
Politische Partizipation in der Einwanderungsgesellschaft
7. Juni 2016, Berlin

Die gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben einer Gesellschaft - das wäre eine integrierte Gesellschaft. Doch in der Realität bestehen Teilhabehindernisse, nicht nur für Bürger_innen mit Einwanderungsgeschichte, aber auch und oftmals gerade für diese.
Im Rahmen des Themenjahres "Teil haben - Teil sein" der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration wird in zahlreichen Veranstaltungen über Wege nachgedacht, die mehr Teilhabe eröffnen und bestehende Diskriminierungen in der Einwanderungsgesellschaft abbauen können.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Impulsvortrag
Wahlbeteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund
Dr. Andreas M. Wüst, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung

Ergebnisse der Praxis- und Thementische der Tagung

 

Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" - Archiv 2016

Wir müssen reden! Eine alternative Talkshow:

Medienbilder und Mediendebatten über Vielfalt, Angst und Einwanderung

Am 18.05.2016 fand die zweite Auflage von "Wir müssen reden - eine alternative Talkshow" statt.
Die Talkshow wurde auf dem Debattenportal sagwas.net der Friedrich-Ebert-Stiftung per Livestream übertragen. Über 1000 Online-Nutzer_innen sowie das anwesende Publikum konnten sich zu Wort melden, ohne anderen das Wort zu nehmen. So nahmen von Minute Eins an alle teil am Dialog über Fragen der Einwanderungsgesellschaft, die uns auch alle angehen.

Über das Thema "Medienbilder und Mediendebatten über Vielfalt, Angst und Einwanderung" diskutierten:

  • Daniel Bax, Redakteur bei der taz - die tageszeitung und stv. Vorsitzender Neue deutsche Medienmacher e.V.
  • Wolfgang Herles, langjähriger Moderator des ZDF-Kulturmagazins aspekte und Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
  • Nemi El-Hassan, Bloggerin und Poetry Slammerin
  • Moderiert wurde diese Debatte durch Dr. Dietmar Molthagen, Referent für Integration und Teilhabe in der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dokumentation der Veranstaltung

Gewinnen Sie Eindrücke der Veranstaltung im folgenden Video.
Sie können sich das Video auch hier direkt im FES-Kanal auf YouTube anschauen.

Moderator Dr. Dietmar Molthagen Kontrollpult und Bildregie für den Livestream Daniel Bax Nemi El-Hassan Wolfgang Herles Daniel Bax und Dr. Dietmar Molthagen Zuschauer Zuschauer verfolgen die LiveDebatte auf Sagwas.net Diskussionsbeiträge der Zuschauer Diskussionsbeiträge der Zuschauer Diskussionsbeiträge der Zuschauer Wolfgang Herles Die Diskussionsrunde inmitten der Zuschauer Die Online-Beiträge im Blick Blick in den Saal

 

Fotos: Mina Gerngroß

Bremen "Geflüchtete sind nicht die Fachkräfte von morgen, sondern von übermorgen"

Mit dieser Aussage mahnte eine der Teilnehmerinnen der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 15. März in Bremen zu Geduld und kontinuierlichem Engagement. Unrealistische Erwartungen würden zu Enttäuschungen führen. Die Veranstaltung fand in dem neuen Format "Dialog auf Augenhöhe" zum Thema "Wie kann die Ausbildungssituation für Geflüchtete verbessert werden?" mit über 40 Menschen statt. Im Mittelpunkt standen dabei der Ausbildungssuchende Tarek Taha, die Leiterin der Berufsberatung in Bremen und Bremerhaven, Carola Brunotte, und die Leiterin der Abteilung Arbeit des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, Hildegard Jansen.

Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf den Potentialen der Geflüchteten, den Herausforderungen für die Integration in Ausbildungsplätze, den Besonderheiten in Bremen und möglichen Lösungsansätzen durch Politik, Arbeitgeber_innen und die Zivilgesellschaft. Nach Meinung der Gäste sollten kurzfristig Sprachkurse ausgebaut und kostenlos verfügbar gemacht werden sowie die Vorrangprüfung abgeschafft werden. Weiterhin geht es auch darum, nicht nur Anforderungen an die neu eingewanderten Menschen zu stellen, sondern auch sie nach ihren Potentialen zu befragen, auch wenn diese eventuell nicht auf einem Zertifikat festgehalten sind. Chancen würde es dafür bereits bei der Ersterfassung geben, so eine Teilnehmerin. Durch die Methode gelang es auch, neue Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten in Bremen mit allen auszutauschen und konkret an der Sache zu diskutieren, da Fragen zuerst am Tisch gemeinsam besprochen werden konnten.

Die Teilnehmer_innen saßen wie in einem Café an einem Tisch und hatten die Chance, gleichberechtigt mit anderen Menschen zu diskutieren. Der Moderator, Dr. Ludger Vielemeier, achtete auf die Kürze von Antworten, den respektvollen Umgang miteinander und einen von Anfang an kontinuierlichen Austausch aller Meinungen. Ziel der Veranstaltung war es, den Begriff "Dialog" im Kontext von Migration wieder zu öffnen für einen gleichberechtigen Austausch zwischen Menschen mit verschiedenen Meinungen. Um den modernen Bedürfnissen einer selbstbewussten Zivilgesellschaft Rechnung zu tragen, standen dabei die Menschen im Mittelpunkt, die sich von der ersten Minute an einbringen konnten. Das Wissen der Expert_innen diente als Garantie, mit Hilfe von Fakten zu diskutieren.

Durch die Empowermentreihe "Ich mache mit" des Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung konnten auch zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte für die Diskussion gewonnen werden. In den kommenden Monaten wird die FES weitere Veranstaltungen dieses neuen Formats im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft"  in verschiedenen Bundesländern durchführen.

Gewinnen Sie Eindrücke der Veranstaltung im folgenden Video.
Sie können sich das Video auch hier direkt im FES-Kanal auf YouTube anschauen.

 

Seminarreihe "Demokratische Bildung auf Arabisch"

Seit November 2015 führen arabischsprachige Trainer_innen im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung Seminare zur demokratischen Bildung mit geflüchteten Menschen in mehreren Bundesländern durch. Die Vermittlung von grundgesetzlichen Werten, das politische System Deutschlands sowie Partizipationsmöglichkeiten in der Gesellschaft
unabhängig vom Aufenthaltsstatus stehen im Mittelpunkt. Methodisch legen die Seminare einen Schwerpunkt auf interaktive Methoden wie Planspiele, Zukunftswerkstätten und ähnliche Formate. Ziel ist es, die Integrationschancen der neuen Einwanderer_innen zu verbessern und es Ihnen zu ermöglichen, an gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben.

Im März 2016 fand erneut ein Seminar mit äußerst motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt, welches ihnen auch erlaubte, mit einem Mitglied des Abgeordnetenhauses, Herrn Tom Schreiber, ins Gespräch zu kommen. Die Sprecher_innen der Gruppe wurden von allen Teilnehmer_innen gewählt. Diese stellten ihre Ideen und Wünsche vor, wofür die vorangegangen Module in politischer Bildung eine gute Grundlage darstellten. Herr Schreiber konnte einige wichtige Anregungen mitnehmen und erklärte politische Zusammenhänge von Entscheidungen, die auch Geflüchtete betreffen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" im Jahr 2016 in ganz Deutschland über 20 Seminare auf Arabisch mit Geflüchteten durchführen. Aufgrund der Größe der Gruppe arabischsprechender Geflüchteter wurde sich auf diese Menschen konzentriert; in einem weiteren Schritt sind diese Seminare auch in anderen Sprachen geplant.

Vorbereitungen und Begrüßung Seminarteilnehmer im Gespräch Seminarteilnehmer im Gespräch Seminarteilnehmer im Gespräch Im Gespräch mit Tom Schreiber Die Seminarteilnehmer mit Tom Schreiber (hintere Reihe, Mitte) Die Seminarteilnehmer mit ihren Teilnahmezertifikaten Gruppenbild der Seminarteilnehmer mit ihren Teilnahmezertifikaten

 

Fotos: FES

Wir müssen reden! Eine alternative Talkshow

Am 08.03.2016 fand die Auftaktveranstaltung von "Wir müssen reden - eine alternative Talkshow" statt.
Die Talkshow wurde auf dem Debattenportal sagwas.net der Friedrich-Ebert-Stiftung per Livestream übertragen. Alle Online-Nutzer_innen sowie das anwesende Publikum konnten sich zu Wort melden, ohne anderen das Wort zu nehmen. So nahmen von Minute Eins an alle teil am Dialog über Fragen der Einwanderungsgesellschaft, die uns auch alle angehen.

Unter der Leitfrage "Willkommensklassen, Arbeitsmarktzugang, Wohnungsstandard: Droht eine Segregration zu Lasten von Geflüchteten?" diskutierten:

  • Josip Juratovic, MdB, Integrationsbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion
  • Ruham Hawash, Mitbegründerin Citizen for Syria e.V.
  • Dr. J. Olaf Kleist, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück

Moderiert wurde diese Debatte durch Thilo Schöne, Projektverantwortlicher für "Praxis der Einwanderungsgesellschaft"
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Gewinnen Sie Eindrücke der Veranstaltung im folgenden Video.
Sie können sich das Video auch hier direkt im FES-Kanal auf YouTube anschauen.

 

Dokumentation der Veranstaltung

Blick in den Konferenzsaal im Haus 1 der FES Videoaufnahme für den Livestream Thilo Schöne, FES führte durch die Diskussion Josip Juratovic, MdB Dr. J. Olaf Kleist,  Universität Osnabrück Ruham Hawash,  Citizen for Syria e.V., Josip Juratovic, MdB und Thilo Schöne Zuschauer Kontakt und Diskussion per Chat Dr. J. Olaf Kleist, Ruham Hawash, Josip Juratovic, MdB Zuschauer Blick zum Podium; per Projektion kann der Live-Chat verfolgt werden Blick in den Konferenzsaal Blick in den Konferenzsaal Kontrollpult und Bildregie für den Livestream

 

Fotos: Mina Gerngroß

Bremerhaven: FES-Werkstatt vernetzt ehrenamtliche und hauptamtliche Flüchtlingshelfer_innen

Am 13. Februar 2016 organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" eine Werkstatt zur Koordinierung der Hilfe für Geflüchtete in Bremerhaven.
Über 50 Teilnehmer_innen, bestehend aus ehren- und hauptamtlichen Helfer_innen, Vertreter_innen der freien Träger und des Magistrats gelang es, weitere Schritte in der Zusammenarbeit zu vereinbaren. Der große Bedarf vor Ort in Bremerhaven an Angeboten für Geflüchtete und das breite Engagements eines großen Teils der Bevölkerung konnten dabei strukturiert werden.
Vereinbart wurde die Stärkung der Selbstorganisation ehrenamtlicher Helfer_innen, eine Sammlung aller Angebote für Geflüchtete durch eine Hochschulgruppe und eine stärkere Verankerung sportlicher Angebote für junge Geflüchtete in den bestehenden Strukturen. Weiterhin werden die Zentralmoschee in die Arbeit in den Stadtteilen einbezogen und auch die Agentur für Arbeit Bremerhaven wird sich vermehrt in der Vermittlung von Geflüchteten und Ausbildungs- und Arbeitsplätzen engagieren.
Angeleitet durch die professionellen Prozessbegleiter_innen des argo-teams, bot die Werkstatt eine Plattform für eine offene Arbeitsatmosphäre, in der verschiedene Organisationen gemeinsam imd strukturiert an der Hilfe für Geflüchtete arbeiten konnten. Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, für ein gelingendes Miteinander in der Gesellschaft zu sorgen und die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Eindrücke der Veranstaltung Eindrücke der Veranstaltung Eindrücke der Veranstaltung Eindrücke der Veranstaltung Eindrücke der Veranstaltung

 

Fotos: FES