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Veranstaltungen zum Thema Integration und Teilhabe nach Jahren.

  1. 2016
  2. 2015
  3. 2014
  4. 2013


Veranstaltungen des Projektes "Gesellschaftliche Integration" wurden umfangreich hier dokumentiert.

Integration und Teilhabe - Archiv 2015

21. April 2015 | Veranstaltung

Gesundheitsversorgung und Pflege in der Einwanderungsgesellschaft

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Diese Erkenntnis hat sich zwar erst sehr spät durchgesetzt, ist aber mittlerweile unumstritten. Doch die gleichberechtigte Teilhabe aller am politischen Diskurs, am gesellschaftlichen Leben und am Sozialstaat zu gewährleisten, ist eine nach wie vor aktuelle Aufgabe. Wenn heute rund 20 Prozent der Bevölkerung eine familiäre Einwanderungsgeschichte haben, verändert diese Tatsache gesellschaftliche Systeme und Rahmenbedingungen.

Veranstaltungsdokumentation

Veranstaltungsprogramm
Kurzbericht / FESinfo

Vortrag
Gesundheitsversorgung in der Einwanderungsgesellschaft - eine Bestandsaufnahme
Prof. Dr. Oliver Razum, Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld

Vortrag (in englischer Sprache)
Aktuelle Herausforderungen und deren Lösung in skandinavischen Gesundheitssystemen
Prof. Dr. Allan Krasnik, Universität Kopenhagen und President of the EUPHA Section on Migrant and Ethnic Minority Health

Forum 1
Kultursensible Pflege - was ist seit dem Memorandum von 2002 geschehen?

Impulsvortrag
Kultursensible Altenhilfe - Was ist seit der Vorstellung des Memorandums für eine kultursensible Altenhilfe 2002 geschehen?
Anna L. Vey, DRK, Mitglied im Forum für eine kultursensible Altenhilfe

Impulsvortrag
Alternde Einwanderungsgesellschaft - Herausforderungen für das Gesundheits- und Pflegesystem
Dr. Elke Olbermann, Geschäftsführerin des Instituts für Gerontologie an der TU Dortmund

Forum 2
Sprache und Sprachmittlung als Schlüssel für gelingende Behandlungen?

Impulsvortrag
Sprache und Sprachmittlung als Schlüssel für gelingende Behandlungen?
Niels-Jens Albrecht, Leiter der Arbeitsgruppe Migration und Gesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Impulsvortrag
Sprache und Sprachmittlung als Schlüssel für gelingende Behandlungen
Elena Kromm-Kostjuk, Ethno-Medizinisches Zentrum e.V., Hannover

Forum 3
Wie gelingt die interkulturelle Öffnung im Gesundheitssystem?

Impulsvortrag
Das Beispiel der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie der Vitos GmbH in Hessen
Prof. Dr. Eckhardt Koch, Migrationsbeauftragter der Vitos Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, Marburg

Impulsvortrag
Marta Neüff, Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege

Forum 4
Wie kann die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen und Asylbewerber_innen verbessert werden?

Impulsvortrag
Krankenbehandlung für Flüchtlinge
Georg Classen, Flüchtlingsrat Berlin

Cover der Studie

In zweiter, überarbeiteter Auflage erschienen

Integration
ist (auch) Ländersache

Wer darf was wo? Diese einfache Frage ist der Ausgangspunkt für ein neues Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung, das nach den politischen Partizipationsmöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten in den 16 Bundesländern fragt. Je nach Land und Aufenthaltsstatus der/des Betroffenen gibt es durchaus erhebliche Unterschiede im Maß der politischen Inklusion. Daraus resultiert, dass zwischen der Wohnbevölkerung und den Bürger/innen mit politischer Mitbestimmungsmöglichkeit eine teilweise beachtliche Differenz entsteht.

Download der Studie
Zusammenfassung der Ergebnisse

Präsentation: Integration ist (auch) Ländersache

Präsentation von Dr. Andreas Wüst vom 6. Februar 2014
Diskussionsergebnisse der "Denkräume" in Stichworten

 

Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" - Archiv 2015

Das neue Format "Dialog auf Augenhöhe" ermöglichte eine sachorientierte und respektvolle Debatte in Leipzig

Am 25. November wurde das neue Format "Dialog auf Augenhöhe" der Friedrich-Ebert-Stiftung erstmalig in Leipzig zum Thema "‘Willkommenskultur, Anerkennungskultur, Leitkultur?‘ Was wollen wir in Leipzig?" mit über 80 Menschen erprobt.

Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf typischen Merkmalen des Zusammenlebens in Leipzig und auf notwendigen Veränderungen in Verwaltung und Zivilgesellschaft in Zeiten der Einwanderungsgesellschaft. Durch die Methode gelang es auch, neue Informationen zu Integrationsmöglichkeiten durch die Stadt, Universität und zivilgesellschaftlichen Organisationen mit allen auszutauschen und konkret an der Sache zu diskutieren, da Fragen zuerst am Tisch besprochen werden konnten.

Die Teilnehmer_innen saßen wie in einem Café an einem Tisch und hatten die Chance, gleichberechtigt mit anderen Menschen zu diskutieren. Die Moderatorin, Kristina Nauditt, achtete auf die Kürze von Antworten, den respektvollen Umgang miteinander und einen von Anfang an kontinuierlichen Austausch aller Meinungen.

Ziel der Veranstaltung war es, den Begriff "Dialog" im Kontext von Migration wieder zu öffnen für einen gleichberechtigen Austausch zwischen Menschen mit verschiedenen Meinungen. Um den modernen Bedürfnissen einer selbstbewussten Zivilgesellschaft Rechnung zu tragen, standen dabei die Menschen im Mittelpunkt, die sich von der ersten Minute an einbringen konnten. Das Wissen der Expert_innen diente als Garantie, mit Hilfe von Fakten zu diskutieren.

Durch die Empowermentreihe "Ich mache mit" des Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung konnten auch zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte für die Diskussion gewonnen werden. In den kommenden Monaten wird die FES weitere Veranstaltungen dieses neuen Formats im
Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft"  in verschiedenen Bundesländern durchführen.

Der Veranstaltungsort in Leipzig: WERK II Begrüßung durch Thilo Schöne, FES Einführung durch die Moderatorin Kristina Nauditt Dialogrunden am Tisch Dialogrunden am Tisch Dialogrunden am Tisch Vorstellen von Ergebnissen und Erfahrungsaustausch Vorstellen von Ergebnissen und Erfahrungsaustausch Dialogrunden am Tisch Dialogrunden am Tisch Der Veranstaltungsraum im WERK II Vorstellen von Ergebnissen und Erfahrungsaustausch


Fotos von Gaby Waldek, Bildrechte FES

Hannover: Neues Format der Friedrich-Ebert-Stiftung ermöglicht Begegnungen auf Augenhöhe

Gewinnen Sie Eindrücke der Veranstaltung im folgenden Video.
Sie können sich das Video auch hier direkt im FES-Kanal auf YouTube anschauen.


Am 10. November fand die Premiere des neuen Formats "Dialog auf Augenhöhe" der Friedrich-Ebert-Stiftung in Hannover zum Thema "Wie kann der Arbeitsmarktzugang von geflüchteten Menschen verbessert werden?" mit über 70 Menschen statt.

Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf den Herausforderungen der aktuellen Situation für den Arbeitsmarkt, über Anstrengungen der Arbeitgeber_innen als auch aktuelle Diskriminierungen im Arbeitsmarkt. Durch die Methode gelang es auch, neue Informationen zu Integrationsmöglichkeiten durch die Landesregierung als auch durch Arbeitgeber_innen mit allen auszutauschen und konkret an der Sache zu diskutieren, da Fragen zuerst am Tisch besprochen werden konnten.

Die Teilnehmer_innen saßen wie in einem Café an einem Tisch und hatten die Chance, gleichberechtigt mit anderen Menschen zu diskutieren. Der Moderator, Dr. Ludger Vielemeier, achtete auf die Kürze von Antworten, den respektvollen Umgang miteinander und einen von Anfang an kontinuierlichen Austausch aller Meinungen.

Ziel der Veranstaltung war es, den Begriff "Dialog" im Kontext von Migration wieder zu öffnen für einen gleichberechtigen Austausch zwischen Menschen mit verschiedenen Meinungen. Um den modernen Bedürfnissen einer selbstbewussten Zivilgesellschaft Rechnung zu tragen, standen dabei die Menschen im Mittelpunkt, die sich von der ersten Minute an einbringen konnten. Das Wissen der Expert_innen diente als Garantie, mit Hilfe von Fakten zu diskutieren.

Durch die Empowermentreihe "Ich mache mit" des Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung konnten auch zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte für die Diskussion gewonnen werden. In den kommenden Monaten wird die FES weitere Veranstaltungen dieses neuen Formats im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft"  in verschiedenen Bundesländern durchführen.

Hannover "Lackmustest für teilhabeorientierte Politik!"

Diesen Satz sagte einer der Teilnehmer des Fachgesprächs der Friedrich-Ebert-Stiftung zum niedersächsischen Integrations- und Teilhabegesetzes am 5. November 2015 in Hannover angesichts der aktuellen Aufmerksamkeit bei dem Thema Migration. Dr. Christos Pantazis, MdL und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Migration und Teilhabe, stellte sich den Fragen der Teilnehmer_innen und informierte diese über den aktuellen Stand des geplanten Gesetzes, was bis zum Sommer 2016 verabschiedet werden soll.

Dieses Gesetz wird die bereits vorhandenen Strukturen zur Teilhabe auch von Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte in einem rechtlich verbindlichen Rahmen verankern und damit ein Symbol an eine Teilhabe für alle Menschen senden. Einige Vorhaben werden Teilhabe auch weiter denken und gerade im Vergleich mit anderen Bundesländern, die solch ein Gesetz haben wie zum Beispiel Berlin und Nordrhein-Westfalen, Maßstäbe setzen.

Die Diskussion fokussierte sich neben Detailfragen zu einzelnen Vorhaben, die in dem Gesetz geplant sind, auf die Notwendigkeit eines solchen Zeichens gerade angesichts der aktuellen Situation von Geflüchteten. Denn trotz vermehrter Anstrengungen sollten Menschen, die eine Einwanderungsgeschichte haben und sozial benachteiligt sind, nicht vernachlässigt werden. Eine Teilnehmerin wies darauf hin, dass Studien nach wie vor Diskriminierungen im Arbeitsmarkt, in der Schule und gegenüber der Verwaltung aufzeigen. Abschließend unterbreitete Herr Pantazis das Angebot, alle Teilnehmer_innen des Fachgesprächs zu einer Anhörung zu dem Gesetzentwurf in den Landtag einzuladen, sobald dieser vorliegt.

Entstanden ist der Wunsch nach solch einem Fachgespräch während der "Ideenwerkstatt zur politischen Teilhabe" der FES am 27. Juni in Hannover. Die Werkstatt bot eine Plattform, um über bessere politische Partizipation von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu diskutieren und die Inhalte des Tages bestimmten die Teilnehmern_innen.

In den kommenden Monaten wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Begrüßung und Einführung Im Gespräch mit Dr. Christos Pantazis Thilo Schöne, FES und Dr. Christos Pantazis Teilnehmerrunde


Fotos FES

Vielfalt sichtbarer machen: Weiterbildung zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Chemnitz

Vom 23. bis 24. Oktober nahmen zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte an einem Seminar zu Presse-und Öffentlichkeitsarbeit in Chemnitz teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte über 50 Menschen mit Einwanderungsgeschichte am 18. April in Dresden konzipiert haben. Es hat zum Ziel, die gleichberechtigte Partizipation aller im politischen Dialog zu verbessern.

Viele der Teilnehmer_innen sind aktiv in Projekten, die dies ebenfalls zum Ziel haben. Aber sind solche Projekte auch wirklich für alle sichtbar? Wie können sächsische Medien im Besonderen erreicht werden? Was ist eigentlich Öffentlichkeitsarbeit? Wie schreibe ich eine Pressemitteilung und erstelle Zielgruppenprofile? Um diese und andere Fragen ging es in dem Seminar der FES, um den größtenteils ehrenamtlich Aktiven eine Hilfestellung zu geben.

Neben theoretischen Einführungen, stand die praktische Arbeit im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden Pressemitteilungen verfasst und diese durch die Teilnehmer_innen analysiert als auch verbessert. Am Schluss des Seminars wurde ein besonderes Augenmerk auf zielgruppengerechte Ansprache gelegt und auch der Umgang mit Journalisten geübt.

In den kommenden Monaten wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Bremen "Wir wollen Räume für Gespräche schaffen!"

Diesen Satz sagte eine der Teilnehmerinnen der Veranstaltung "Ich mache mit! Ideenwerkstatt zur politischen Partizipation" der Friedrich-Ebert-Stiftung am 17. Oktober in Bremen. Die Werkstatt bot eine Plattform, um über bessere politische Partizipation von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu diskutieren, aber die Inhalte bestimmten die Teilnehmern_innen.

Eine Projektgruppe erarbeitete Projekte, welche die politische Partizipation aller verbessern sollen. Dank Dolmetschung und Kinderbetreuung konnten einige Menschen, darunter auch geflüchtete Menschen, oft zum ersten Mal bei einer politischen Veranstaltung mitdiskutieren. Ganz konkret wollen die Menschen mehr Begegnungsmöglichkeiten in Bremen schaffen, besonders für Jugendliche. Zudem wollen die Teilnehmer_innen im Rahmen einer öffentlichen Debatte mit Arbeitgeber_innen Ausbildungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen diskutieren. Weiterhin sollen vermehrt Seminare für geflüchtete Menschen angeboten werden. Diesem Bedarf wird die Friedrich-Ebert-Stiftung mit ihrem neuen Seminarformat "Demokratische Bildung (auf Arabisch)" auch in Bremen in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe decken.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird auch die anderen Ideen aufgreifen und gemeinsam mit den Teilnehmer_innen die Aktivitäten im Land Bremen organisieren und Begegnungen initiieren.

Hannover: Weiterbildung zu journalistischem Schreiben für Menschen mit Einwanderungsgeschichte

Vom 25. bis 26. September nahmen zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte aus dem Netzwerkprojekt "Welt in Hannover" an einem Seminar zu journalistischem Schreiben in Hannover teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte von über 60 Menschen mit Einwanderungsgeschichte am 27. Juni in Hannover konzipiert wurden.

Die mehrsprachige Onlineplattform "Welt in Hannover" informiert über zahlreiche Veranstaltungen, Projekte, Bildungs- und Beratungsangebote und leistet einen wichtigen Beitrag für die Integration und Gleichstellung von Migrant_innen in Hannover.

Aber sind solche interkulturellen Projekte auch wirklich für alle sichtbar? Oder kann man etwas tun, damit die Arbeit von einer größeren Zielgruppe "wahrgenommen wird"? Welche Techniken und Tipps haben die Profis? Und wie könnten neue Kooperationspartner_innen gewonnen werden? Um diese und andere Fragen ging es in dem Seminar der FES, um den größtenteils ehrenamtlich Aktiven eine Hilfestellung zu geben.

Mit dabei waren zahlreiche interessierte Teilnehmer_innen mit ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Erfahrungen. Die Trainerin, Lisa Stegner, gab ihnen anhand einiger praktischer Beispiele einen Einblick in die Arbeit der lokalen Zeitung und erklärte wie eine Onlineredaktion arbeitet. Weiterhin wurden gemeinsam eigene Artikel der Teilnehmer_innen analysiert und durch zahlreiche Tipps und Techniken hinsichtlich des Schreibstils verbessert. Am Schluss des Seminars waren sich die Teilnehmer_innen einig, dass die vielfältigen Tipps und Impulse dazu beitragen werden, den Bekanntheitsgrad des Projekts zu steigern und die interkulturelle Netzwerkarbeit weiter ausbauen zu können.

In den kommenden Monaten wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Begrüßung und Einführung durch die Trainerin Lisa Stegner Arbeit an den Texten Arbeit an den Texten Präsentation, Diskussion und Austausch Arbeit an den Texten Die Teilnehmer der Weiterbildung und Trainerin Lisa Stegner


Fotos FES

Berlin: Weiterbildung zu journalistischem Schreiben für Menschen mit Einwanderungsgeschichte

Vom 18. bis 20. September nahmen zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte an einem Seminar zu journalistischem Schreiben teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte von über 40 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am 8. Mai in Berlin konzipiert wurden.

Ziel des Seminars war es, die ehrenamtliche Arbeit von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken. Gleich zu Beginn war festzustellen, dass es sich um eine sehr heterogene Gruppe handelte, die unterschiedliche Altersklassen und auch fachlich unterschiedliche Qualifikationen aufwies. Die Palette reichte vom frisch gebackenen Abiturienten bis zur bereits arbeitstätigen Journalistin. Während die einen lediglich einen Überblick gewinnen wollten, hatten andere den Anspruch, ihr vorhandenes Wissen zu vertiefen und zu erweitern. Neben theoretischen Kenntnissen in unterschiedlichen Schreibstilen, Möglichkeiten des Erreichens verschiedener Zielgruppen stand besonders die Arbeit an eigenen journalistischen Texten im Mittelpunkt. Mit Hilfe zahlreicher Dialog-und Kritikphasen wurden diese Texte in der Gruppe verbessert und es entstand ein "Wir-Gefühl".

In den kommenden Monaten wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" versuchen, die Stimme von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.

Blick in den Veranstaltungsraum: FES-Aufsteller Vordenken, Mitwirken, Teilhaben Diskussion und Ideenaustausch zwischen den Teilnehmern Arbeit an den Texten Gemeinsame Arbeit an den Texten Diskussion und Austausch


Fotos FES

Berlin-Spandau: Weiterbildung zum Umgang mit Medien für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Am 3. und 4. Juli nahmen zahlreiche Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am Seminar zum Umgang mit Medien in Berlin-Spandau teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte über 40 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am 8. Mai in Berlin konzipiert haben.

Das Seminar war sehr praktisch, interaktiv und motivierte die Teilnehmer_innen mit Medien selbstbewusster zu agieren. Besonderer Fokus wurde auf den Abbau von gegenseitigen Vorurteilen gelegt sowie auf praktische Übungen zum Schreiben von Pressemitteilungen und Verhalten in Interviewsituationen. Der Enthusiasmus der Teilnehmer_innen und die miteinander geteilten Erfahrungen ermöglichte vielen, ihre ehrenamtliche Arbeit im Bereich Presse zu verbessern.

Auf dem Seminar aufbauend, wird die Friedrich-Ebert-Stiftung weitere Qualifizierungsseminare und Begegnungsprojekte in den kommenden Monaten sowohl in Spandau als auch in anderen Stadtteilen anbieten.

Einführung: Anleitung und praktische Übungen Diskussion und Gespräch Diskussion und Gespräch Diskussion und Gespräch Praktische Übungen, Arbeit mit Texten Gespräche am runden Tisch


Fotos FES

Interkultureller Frauentreff Dresden diskutiert Einwanderungsgesetz

"Wir sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Wir möchten gehört werden. Jede einzelne!" Diesen Satz sagte eine der Teilnehmerinnen des Seminars "Wie sollte ein Einwanderungsgesetz aussehen?" der Friedrich-Ebert-Stiftung am 30. Juni in Berlin. Das Seminar zielte darauf ab, die Perspektive von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte auf aktuelle Fragen rund um ein mögliches Einwanderungsgesetz mit Entscheidungsträgerinnen zu diskutieren.

Am Morgen des Seminars informierten sich die Teilnehmerinnen zuerst über den aktuellen Stand der Diskussion und brachten ihre Meinungen und Fragen aus den Erfahrungen in Dresden ein. Im Weiteren wurden diese in einer Informationsveranstaltung der Sehitlik Moschee mit einer Vertreterin des Moscheevereinsvorstands diskutiert. Besonders die tagtäglich wahrgenommene Diskriminierung der kopftuchtragenden Frauen war dabei ein Thema sowie die nach wie vor nicht flächendeckend vorhandene Gleichstellung der muslimischen Gemeinden mit den Kirchen und der jüdischen Gemeinde in Deutschland. 

Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen dann die Gelegenheit, die Arbeit des Deutschen Bundestags kennenzulernen sowie in einem Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Daniela Kolbe ihre Anliegen zur Sprache zu bringen. Im Mittelpunkt stand die Enttäuschung über mangelnde Anerkennung von Berufsabschlüssen sowie geringe Chancen auf einen Arbeitsplatz, sei es bedingt durch den unklaren Aufenthaltsstatus, Sprachbarrieren oder Diskriminierung bei der Arbeitsplatzvergabe. Frau Kolbe ermutigte die Teilnehmerinnen, die existierenden Teilhabe- und Qualifizierungsmöglichkeiten zu nutzen und weiterhin für ihre Anliegen zu streiten. Gleichzeitig betonte die Bundestagsabgeordnete, dass sie weiterhin für Verbesserungen in der Einwanderungspolitik eintreten wird und bat um Unterstützung.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet in ihrem neuen Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" weiterhin Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zusätzliche Plattformen zur Artikulation ihrer Interessen.

Eingang mit Willkommensschild, Foto FES

27. Juni 2015 | Ideenwerkstatt - Seminar

Hannover: "Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fordern ehrliche politische Teilhabe"

Diesen Satz sagte einer der Teilnehmer der Veranstaltung "Ich mache mit! Ideenwerkstatt zur politischen Teilhabe" der Friedrich-Ebert-Stiftung am 27. Juni in Hannover. Die Werkstatt bot eine Plattform, um über bessere politische Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu diskutieren, aber die Inhalte bestimmten die Teilnehmern_innen.

Über 50 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erarbeiten Projekte, welche die politische Partizipation aller verbessern sollen. Dank Dolmetschung in mehreren Sprachen und Kinderbetreuung konnten einige Menschen, darunter auch Flüchtlinge, oft zum ersten Mal bei einer politischen Veranstaltung mitdiskutieren. Ganz konkret wollen sich die Menschen im Umgang mit Medien fortbilden sowie gemeinsam mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung den aktuellen Stand des Teilhabegesetzes in Niedersachsen diskutieren. Zudem wollen die Teilnehmer_innen im Rahmen einer öffentlichen Debatte mit Arbeitgber_innen Möglichkeiten für einen höheren Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Arbeitswelt diskutieren. Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird diese Aktivitäten in Niedersachsen organisieren und Begegnungen initiieren.

19./ 20. Juni 2015 | Seminar

Leipzig: Fördermöglichkeiten für Migrantenorganisationen maßgeschneidert für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Am 19. und 20. Juni nahmen zahlreiche Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am Seminar zu Fördermöglichkeiten von Migrantenorganisationen in Leipzig teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte über 50 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am 18. April in Dresden konzipiert haben.

Konkret wurde sich über Fundraisingmöglichkeiten, der Funktionsweise von Stiftungen und dem Schreiben eines Projektförderantrags ausgetauscht. Dieses maßgeschneiderte Seminar fand großen Anklang und erlaubte es, über Unsicherheiten bei der Antragsstellung und der Passgenauigkeit eines Fördergebers zu sprechen. 

Auf dem Seminar aufbauend, wird die Friedrich-Ebert-Stiftung weitere Qualifizierungsseminare und Begegnungsprojekte in den kommenden Monaten sowohl in Sachsen als auch in anderen Bundesländern anbieten.

Gespräch in der Runde Diskussion und Erarbeitung von Projektideen in der Arbeitsgruppe Diskussion und Erarbeitung von Projektideen in der Arbeitsgruppe Präsentation von Projektideen Diskussion  in der Arbeitsgruppe


Fotos FES

19. Juni 2015 | Seminar

Berlin: Entwicklung von Projekten der politischen Jugendbildung von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Am 19. Juni nahmen zahlreiche junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte an der Kreativwerkstatt zur Entwicklung von Projekten der politischen Jugendbildung von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte teil. 

Konkret wurden verschiedene Erfahrungen in Schule und Ausbildungsstätte für junge Muslime in Berlin reflektiert und Möglichkeiten entwickelt, sich für einen größeren Dialog mit den verschiedenen Teilen der Gesellschaft einzusetzen. Neben einigen schulpolitischen Problemen wie dem Mangel an Gebetsräumen, Vorurteile durch Lehrer_innen und mangelndes Wissen über den Islam, wurde besonders der Mangel an Diskussion und Begegnung festgestellt. Daher sollen Jugendliche durch maßgeschneiderte Online-Talkshows im Rahmen des FES-Debattenportals "sagwas" angesprochen werden, um sich über alltägliche Themen des vielfältigen Schulalltags in Berlin auszutauschen.

8./ 9. Mai 2015 | Seminar

Dresden: Politische Bildung maßgeschneidert für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Am 8. und 9. Mai nahmen zahlreiche Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am Seminar zu politischen Partizipationsmöglichkeiten vor Ort teil. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierungsreihe "Ich mache mit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Inhalte über 50 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am 18. April in Dresden konzipiert haben. 

Konkret wurden die Funktionsweisen der deutschen Demokratie und explizit Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, auch ohne deutschen Pass, vorgestellt und diskutiert. Dieses maßgeschneiderte Seminar fand großen Anklang und erlaubte es, über Vorbehalte und Ängste der politischen Beteiligung zu sprechen. Diese sind auf die Unsicherheit durch die Kommunikation in einer anderen Sprache und frühere Ausgrenzungserfahrungen und zurückzuführen. Vielen Teilnehmer_innen gefiel besonders die Hinterfragung der vermeintlichen Regeln politischer Partizipation in Deutschland.

Präsentation Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Programm der Veranstaltung Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Diskussion und Erarbeitung von Projektideen


Fotos FES

Eingang mit Willkommensschild, Foto FES

18. April 2015 | Ideenwerkstatt

"Berlin kann der Ort sein, wo eine neue Einheit in Vielfalt funktionieren kann"

Diesen Satz sagte der Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus am 8. Mai in Spandau bei der Veranstaltung "Ich mache mit! Ideenwerkstatt zur politischen Teilhabe" der Friedrich-Ebert-Stiftung. Er setzte damit das Motto für den Nachmittag. Die Werkstatt bot eine Plattform, um über bessere politische Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu diskutieren, aber die Inhalte bestimmten die Teilnehmern_innen.

Über 40 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nahmen sich Raed Salehs Satz zu Herzen und erarbeiten Projekte, welche die politische Partizipation aller verbessern sollen. Dank Dolmetschung in mehreren Sprachen und Kinderbetreuung konnten einige Menschen, darunter auch Flüchtlinge, oft zum ersten Mal bei einer politischen Veranstaltung mitdiskutieren. Ganz konkret wollen sich die Menschen in journalistischem Schreiben, in Finanzierungsmöglichkeiten von Migrantenselbstorganisationen und im Umgang mit Medien fortbilden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird diese Seminare in Spandau organisieren und Begegnungen initiieren. 

Die Teilnehmern_innen waren sehr zufrieden mit dem Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Austausch untereinander. Die 22-jährige Nesreen Hajjaj aus Spandau begrüßte besonders die "konkreten Ideen der Menschen, um Partizipation zu erhöhen" und Gregoire Mukergechay aus der Demokratischen Republik Kongo meinte: "Ich habe viel gelernt für das Leben, was mir echt helfen wird". Mohammed (25) aus den Palästinensischen Gebieten lobte "das menschliche, warme Gefühl, dass jemand zuhört. Das war mir noch mehr Wert war als die tollen Inhalte". Kassem aus dem Irak fand, dass "solche Sachen regelmäßig für frisch gekommene Asylbewerber_innen organisiert werden sollten, um diese in Deutschland politisch einzubinden." 

Erarbeitung von Projektideen Analyse von Problemen politischer Partizipation Analyse von Problemen politischer Partizipation Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Diskussion und Erarbeitung von Projektideen Diskussion und Erarbeitung von Projektideen


Fotos FES

18. April 2015 | Ideenwerkstatt

Wir machen mit!
Engagierte Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vernetzen sich

Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung kamen am Samstag, den 18. April 2015 über 50 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus allen Teilen Sachsens zur Ideenwerkstatt "Ich mache mit!" in Dresden zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zum Teil langjährig Ansässige, zum Teil Flüchtlinge, diskutierten über Teilhabemöglichkeiten an der Politik in Sachsen. 

Am Ende der  Werkstatt stand der Wunsch der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nach politischer Partizipation - auch ohne deutschen Pass - und nach Weiterbildungsseminaren über politische Strukturen in Sachsen. Diesem Wunsch wird die Friedrich-Ebert-Stiftung in ihrem neuen Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" in den kommenden Monaten nachkommen und ein Angebot zur Weiterbildung sowie Vernetzung schaffen.