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Franziska Bronnen und Prof. Lutz Götze © Zensen
Franziska Bronnen und Prof. Lutz Götze © Zensen
Mendelssohn-Remise in Berlin © Wächter

Dokumentation

2014 | Literarischer Salon
So viel Anfang war nie!
Die Gruppe 47

Dokumentation

Weitere Veranstaltungen aus dieser Reihe finden Sie hier im Veranstaltungsrückblick.

Schriftzug und Hintergrund - Bücher und Stift, © Waechter

Im Literarischen Salon zeigen wir das literarische Werk, die Erfolge, aber auch das Scheitern von Schriftsteller_ innen und Dichter_innen, die beispielhaft für eine Epoche deutscher Literatur stehen. Es geht um die immerwährende Frage des Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft, von Anpassung und Widerstand, des Überlebens in schwieriger Zeit und der Suche nach dem Glück.

Der Literarische Salon als Ort der Dichtung, der Wissensvermittlung und des engagiert-geselligen Gespräches hat in Berlin seit Rahel Varnhagen von Ense eine große Tradition. Dieser Verpflichtung wollen wir uns stellen. Lesungen aus dem Werk der Künstler_innen und Erläuterungen zu den politischen und persönlichen Hintergründen stehen im Mittelpunkt der Abende.

Literarischer Salon  im Rückblick

Fassade eines verfallenen Hauses, Foto H. WächterDeutschland - eine Kulturnation?
Diskussionen ost- und westdeutscher Schriftsteller
in den 70er und 80er Jahren

Literarischer Salon am 23. Juni 2016 in der Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin-Mitte

Der Gedanke hat Günter Grass über Jahrzehnte hinweg beschäftigt, vor allem nach dem Bau der Berliner Mauer 1961:
Was bleibt von Deutschland, wenn das Land getrennt ist? Gibt es dann noch Gemeinsamkeiten? Vielleicht die Sprache? Oder gar die deutsche Kultur? Aber was ist das:"Deutsche Kultur"? Und was heißt:"Nation"?
Weitere Informationen hier im Veranstaltungsflyer

Motiv des FlyersDie 68er - Mythos und Wirklichkeit

in der Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin-Mitte

Sie ist noch immer in aller Munde: die 68er-Generation.
Von den einen geschmäht, von den anderen gepriesen, von den Medien häufig zu Märtyrern verklärt oder zu Pop-Helden verwandelt: Auch im Rückblick bietet sie Gesprächsstoff ohne Ende...
Erfahren Sie mehr hier im Veranstaltungsflyer.

Donnerstag, 29. Oktober 2015 ★ 19.00 Uhr
Ho Chi Minh und Che Guevara - Vietnam, USA und Frankreich 1968

Donnerstag, 26. November 2015 ★ 19.00 Uhr
Die Unfähigkeit zu trauern - Westdeutschlands "Vergangenheitsbewältigung"

Donnerstag, 21. Januar 2016 ★ 19.00 Uhr
Der Prager Frühling und die "Charta 77"

Bücherverbrennung, Quelle AdsDABSCHIED  -  TRANSIT  -  EXIL
Stationen der literarischen Emigration

23. Oktober 2014
Hoffnungen, Illusionen und Denunziationen

4. Dezember 2014
Der Wartesaal

15. Januar 2015
Abschied von Europa

Das Exil begann in Wahrheit vor dem Exil. Bereits Mitte der Zwanzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts erlebte Deutschland antisemitische Bekundungen und die Hetze der extremen Rechten gegen Demokraten. Am 30. Januar 1933 passiert es: Hitler übernimmt die Macht. Die geistige Elite des Landes - Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Vertreter des liberalen Bürgertums - wird vertrieben, fortan "öfter die Länder als die Schuhe wechselnd" (Bertolt Brecht).
Lesen Sie mehr hier im Veranstaltungsflyer.