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Schauspieler mit Maske, © Waechter
Schlossbrücke und Humboldtbox,  © Waechter
Szenische Lesung aus der Reihe KulturKontraste

Ausgewählte Dokumentationen

04.01.2017 | Konzert WELTBLECH | WORLD BRASS
Weltblech und die Reise durch die Zeit
Impressionen

30.11.2016 | Konzert und Gespräch
Grenzklänge
Musik als Brücke zur Integration
Impressionen

21.11.2016 | Gespräch, Lesung und Konzert
Kraftvolle Stimmen aus Lateinamerika
Gioconda Belli & Grupo Sal Duo
Impressionen

16.09.2016 | "Europa kreativ"
Kultur ohne Grenzen?!
Anforderungen an eine europäische Kulturpolitik
Zusammenfassung von Timon Mürer

08.06.2016 | Veranstaltungsreihe Ankommen im Alltag
Die Musik wird immer lauter sein als der Krieg!
Dokumentation

11.02.2016 | Veranstaltungsreihe Ankommen im Alltag
Wie ein Miteinander gelingen kann
Kunst- und Kulturprojekte zur Integration
Dokumentation

20.01.2016 | Kultur als Brücke
"Salome und der Klang der Macht"
Künstlerisch-pädagogische Arbeit zwischen Jugendstrafanstalt und Opernhaus
Dokumentation

06.01.2016 | Konzert WELTBLECH | WORLD BRASS
Weltblech und die Sinne des Lebens
Impressionen

08.10.2015 | Colloquium Literaturwelten
"Auf ’s Ganze aus sein"
Der Dichter Franz Fühmann in seiner Zeit
Dokumentation

30.06.2015 | Open Space
GUTES LEBEN IN VIELFALT
Ein Open Space zur Lebensqualität in Deutschland
Dokumentation

24./25.04.2015 | 5. Kulturpolitische Jahrestagung
"Veränderung ist das Salz des Vergnügens"
Kunst und Kultur im Prozess gesellschaftlichen Wandels
Dokumentation

23.02.2015 | Kultur als Brücke
CAMBODIAN SON
Von der Kraft der Poesie
Dokumentation

23./24.10.2014 | KulturKontraste
Poesie und Widerstand – Ein Festival von Künstler*innen im Exil
Dokumentation

27.06.2014 | Internationale Fachkonferenz
EUROPA kreativ?
Anforderungen an eine europäische Kulturpolitik
Dokumentation
Broschüre

Hier im Veranstaltungsarchiv haben wir für Sie eine Übersicht der Veranstaltungen und weiterer Dokumentationen zum Thema Kulturpolitik aus den letzten Jahren zusammengestellt.

Finden Sie hier die Publikationen des Forum Berlin zum Thema.

Kulturpolitik

Kultur in ihren vielfältigen Ausdrucksformen bildet das Fundament einer Gesellschaft. Sie ist der Pfad zur eigenen Identitätsfindung und weitet den Blick für fremde Welten. Literatur, Musik, bildende Kunst, Architektur, Theater oder Film schaffen eine phantasievolle Grundlage für die Auseinandersetzung mit den politischen und kulturellen Realitäten des Alltags.

Ziel der Kulturarbeit des Forum Berlin ist es:

  • über kulturpolitische Entwicklungen und Zusammenhänge zu informieren
  • die Sicherung der kulturellen Grundlagen als Aufgabe des Staates zu thematisieren
  • die Vielfalt der Kulturen zu vermitteln
  • die Bedeutung von Kunst und Kultur für Wertorientierungen zu unterstreichen
  • den Dialog der Kulturen in einer zusammenrückenden Welt zu intensivieren
  • Einblicke zu geben in den Entstehungsprozess von Kunst und Kultur.
Die Veranstaltungsthemen orientieren sich an den aktuellen politischen und kulturellen Entwicklungen und Fragestellungen.

Foto von ESRA ROTTHOFF

Veranstaltungshinweis · Prosa der Verhältnisse #6

DER TAG, AN DEM EIN MANN VOM BERG AMAR KAM

Kuratiert und moderiert von DENIZ UTLU
Mit YAVUZ EKINCI

1. April 2017, 20.30 Uhr | Maxim Gorki Theater,
Studio Я, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin

Auszüge gelesen von MEHMET YILMAZ
Der kurdische türkischsprachige Autor Yavuz Ekinci erzählt in seinem Roman "Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam" über die Schönheit einer archaischen, unberührten Natur, aber auch von ihrem Schrecken, von den Menschen in einer Dorfgemeinschaft, von einem Leben, das festen Regeln und Ritualen folgt, und von der unterschwelligen Gegenwart einer immer wieder drohenden Zerstörung. Kurator Deniz Utlu spricht mit ihm über die - auch geografischen - Grenzen eines Romans in Zeiten der globalen Verwebung und weltweiten Konfliktherde.

In his new novel Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam ("The day a man came from Mount Amar"), Kurdish and Turkish-speaking novelist Yavuz Ekinci tells about the beauty of archaic, untouched nature paired with its horror; about people living in a village community, following rules and rituals, and about the permanent menace of imminent destruction in present day. Curator Deniz Utlu talks with the author about the (not only geographical) boundaries of a novel in times of global interweaving and world-wide conflicts.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.
Veranstaltung auf Deutsch und Türkisch (mit deutscher Übersetzung)

Im Rückblick

Foto Nora AminIm Rückblick · Prosa der Verhältnisse #5

DAS KLEINE BUCH DER MIGRATIONEN

Kuratiert und moderiert von DENIZ UTLU
Mit PEDRO KADIVAR

4. Februar 2017, 20.30 Uhr | Maxim Gorki Theater,
Studio Я

Der Autor und Regisseur Pedro Kadivar, im Iran geboren, in Frankreich aufgewachsen und heute in Berlin lebend, versammelt in seinem Buch Petit Livre des Migrations philosophisch-literarische Gedanken zu Sprache und Heimat. Er bewegt sich zwischen Fakten und Fiktion, zwischen Herkunft und Exil, zwischen Sprache und ihrem Verlust.

Author and director Pedro Kadivar was born in Iran, grew up in France and now lives in Berlin. In his book Petit Livre des Migrations he collects philosophical thoughts on language and homeland. He oscillates between facts and iction, between origin and exile, between language and speechlessness.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Die Musiker von WeltblechIm Rückblick · Neujahrskonzert WELTBLECH | WORLD BRASS

Weltblech und die Reise durch die Zeit

Neujahrskonzert am Mittwoch, den 4. Januar 2017, 19.00 Uhr
im Konferenzsaal im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin-Tiergarten

Auch 2017 setzten wir eine schöne Tradition fort und begrüßten das neue Jahr mit dem internationalen Ensemble "Weltblech - World Brass".
Veranstaltungs-Impressionen hier in der Bildergalerie.

Covermotiv: © Fernanda Mancini, Tripedtrip 1

Im Rückblick

Grenzklänge
Musik als Brücke zur Integration

am 30. November 19.30 Uhr Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und XENION e.V.

Musik verbindet Menschen, kann Grenzen überwinden und zu einem gelingenden Miteinander beitragen. Dies zeigten wir in unserem Konzert "Grenzklänge", das von Kulturschaffenden aus verschiedenen Ländern gestaltet wurde.

Wir erlebten an diesem Abend gemeinsam mit Ihnen, die vereinende Kraft der Musik und  kamen anschliessend über künstlerische Projekte zur Integration ins Gespräch.

Das Programm finden Sie hier.
Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier auf der Archivseite.

Fotos Gioconda Belli und Grupo Sal Duo

Im Rückblick • Reihe "Kultur als Brücke"

KRAFTVOLLE STIMMEN AUS LATEINAMERIKA

Gioconda Belli & Grupo Sal Duo

Gespräch, Lesung und Konzert
am 21.11.2016, 19.30 Uhr
im Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141 in Berlin

Giaconda Belli stellte uns ihren neuen Roman "El intenso calor de la Luna / Mondhitze" vor. Ein Roman über die Erfahrungen einer Frau um die Fünfzig, der uns zeigt, wie das Älterwerden auch der Beginn einer persönlichen Revolution sein kann - in der Ehe, der Liebe, der Einstellung zu den Mitmenschen und der Gesellschaft.
Die Lesung wurde von dem Duo Grupo Sal begleitet. Ihre einzigartige Interpretation gründet sowohl auf der traditionellen sowie zeitgenössischen und klassischen Musik.

Einführend sprachen wir mit Gioconda Belli über die aktuelle politische Lage drei  Wochen nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sowie über die Situation der Frauen in Nicaragua.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier auf der Archivseite.

Foto Nora AminIm Rückblick · Prosa der Verhältnisse #4

MIGRATION UND FEMINISMUS: LITERARISCHE ESSAYS
Kuratiert und moderiert von Deniz Utlu
Mit Nora Amin

18. November 2016, 20.30 Uhr | gegen sätze
Studio Я, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin

In der ersten Ausgabe der Reihe in der neuen Spielzeit sprach die ägyptische Essayistin, Aktivistin und Regisseurin Nora Amin über Feminismus, Gewalt und Exotisierung. In ihrem Band Migrating the Feminine reflektiert sie aus feministischer Perspektive die Position der Frau während der Geschehnisse um den Tahrirplatz in Kairo. Ihr Essay ist ebenso persönlich wie politisch.

In the first event of the series in the new season, Egyptian essayist, activist and theatre director Nora Amin talked about feminism, violence and exotisation: In her book Migrating the Feminine she reflects on the role of women during the events surrounding Cairo’s Tahrir Square. Her writing style is both personal and political.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Titelgrafik Gestrandet

Im Rückblick · Veranstaltungsreihe Ankommen im Alltag

Filmvorführung und Diskussion
"GESTRANDET"

 

27.09.2016 • 20 Uhr • Hackesche Höfe Kino, Saal 1
Rosenthaler Str. 40/41 • Berlin

Es ist nun fast ein Jahr vergangen, seitdem eine große Zahl Geflüchteter nach Europa und Deutschland gekommen ist. Stand zu Beginn die schnelle Aufnahme und Unterbringung der Neuankommenden im Vordergrund, stellt nun die Ermöglichung des Zugangs zu Bildung, Wohnraum und Arbeitsmarkt die drängendste gesellschaftliche Aufgabe dar. Aber was braucht es für diesen Prozess? Was benötigt das "Ankommen im Alltag", in der neuen Normalität? Für die Geflüchteten, die sich zurechtfinden müssen, aber auch für die Einheimischen, deren Lebensumfeld sich verändert? Welche Politik, welche Bündnisse und Partner?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Logo der Reihe

Im Rückblick · Internationale Fachtagung

Kultur ohne Grenzen?!
Anforderungen an eine europäische Kulturpolitik

Culture without borders?!
Requirements for a "creative Europe?" 

in der Reihe "Europa kreativ?" des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung
16. September 2016  im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Brexit, Abschottung und Entsolidarisierung in der Flüchtlingsfrage sowie anwachsender Populismus - die Europäische Union steht momentan vor großen Herausforderungen und die Menschen suchen Antworten auf die drängenden Fragen: Was ist Europa, was hält es zusammen und was soll es künftig sein?

Es ist als an der Zeit, Europa wieder neu zu entdecken und wieder das Verbindende statt des Trennenden in den Vordergrund zu stellen. Welche Rolle können hier Kultur und auch Kunst in diesem Prozess spielen? Wie kann die Europäische Kulturpolitik zum Gelingen Europas beitragen? Auf unserer 2. Veranstaltung unserer Reihe "Europa kreativ?" wollten wir uns mit diesen Fragen intensiv auseinander setzen.

Das Programm  finden Sie hier. / Programme

Jenseits des Abendlandes - Kulturpolitik für Europa
Zur Zusammenfassung von Timon Mürer

Zur Dokumentation der Fachtagung

Wahlurne mit Wahlschein

Im Rückblick

IST DAS DEMOKRATIE ODER KANN DAS WEG?

Ein Theaterstück zum Diskutieren, Nachdenken und Mitmachen

am 14. Juli 2016 im Bürgerhaus Altglienicke, Berlin

Wir gaben Ihnen die Möglichkeit, Politik und Politiker anders zu erleben! Sie sagten uns, was Sie stört! Sie konnten uns genauso mitteilen, was Sie anders machen würden.

Unser Titel "Ist das Demokratie oder kann das weg?" ist eine Provokation! Wir sprachen mit Ihnen über Demokratie! Sie kamen zu Wort mit Ihren Ängsten und Nöten!

Der Bundestagsabgeordnete Matthias Schmidt aus Treptow-Köpenick stellte sich Ihren Fragen und Wünschen. Es ging um Ihre Meinung und Ihre Ansicht zu den Fragen: Warum gehen wir wählen? Warum sollen wir noch wählen gehen? Was wollen wir gerne verändern? Und: Wie bekommt unsere Demokratie Ihr Vertrauen?


Wir gaben Ihnen eine Stimme! Dazu haben wir die Form des Legislativen Theaters gewählt. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche Themen mit Schauspielerinnen, Schauspielern und den Menschen aus dem Publikum auf die Bühne gebracht.

Mehr Informationen finden Sie hier im Programm.

Logo Sommeruniversität

Im Rückblick · Veranstaltungsreihe Prosa der Verhältnisse

Junge arabische Stimmen in Berlin

Lesung und Gespräch am 12. Juli 2016 im STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters

Die syrische Autorin Rasha Abbas im Gespräch mit Deniz Utlu, Autor und Kurator des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters über politisches Schreiben, Flucht, Integration und über ihr aktuelles Buch "Die Erfindung der deutschen Grammatik".
Lesung mit der Schauspielerin Salome Dastmalchi.
Das Gespräch übersetzte Salma Arzouni.

NEU:
Diese Veranstaltung fand im Rahmen der 16. Sommeruniversität
"Ohne Angst und Träumereien: Integration und Zuwanderung gestalten"
statt.
Integration und Zuwanderung sind zentrale Themen unserer Zeit. Wie können wir Menschen, die vor Krieg, Hunger und Hoffnungslosigkeit zu uns geflüchtet sind, Schutz und eine bessere Lebensperspektive bieten? Welcher Kompass ergibt sich aus den Grundwerten der Sozialen Demokratie für die Gestaltung eines modernen Einwanderungslandes, aber auch für eine bessere und sicherere Welt? Wo gibt es praktischen, programmatischen und politischen Handlungsbedarf? Das sind einige der Fragen, die wir in spannenden Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops gemeinsam diskutieren wollen.
Mehr Informatonen zur Sommeruniversität finden Sie hier.
Das Programm der Sommeruniversität.

EuropakarteIm Rückblick · Europapolitisches Festival

Europe calling.
Montag, 20. Juni 2016, ab 11 Uhr im Westhafen Event & Congress Center in Berlin

Deutschland und Europa stehen vor einer großen Herausforderung: werden wir das Gebilde "Europa" zusammenhalten und bewahren können? Gerade in der Flüchtlingsfrage haben sich in den letzten Monaten erhebliche Entsolidarisierungs- und Entfremdungstendenzen innerhalb der EU Staaten abgezeichnet.  Entscheidend für die Zukunft von Europa wird es sein, statt des Trennenden wieder das kulturell Verbindende in den Vordergrund zu stellen und eine gemeinsame neue Vision eines neuen Europas zu entwickeln, das sich nicht vor den vielfältigen Migrationsbewegungen verschließt, sondern bereichern lässt.

Am 20. Juni 2016 fand unsere Konferenz "Europe calling" in Berlin statt, die im Rahmen des stiftungsweiten Projekts "Politik für Europa #2017plus" organisiert wurde.
Sie hatten hier die Gelegenheit u.a. mit Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, in einem Town-Hall-Meeting sowie in weiteren Foren mit europäischen Spitzenpolitiker_innen über alle wichtigen Themen Europas zu diskutieren und hier in einen Austausch zu treten.
Im Panel "Beitrag Europäischer Kulturpolitik zum Gelingen Europas" diskutierte die Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering mit dem Dirigenten des Konzerthauses Berlin, Ivan Fischer, u.a. über die Frage, worin die kulturelle Identität Europas besteht und wie sie sich im Zuge der Migrationsbewegungen verändert.

Das detaillierte Programm haben wir Ihnen hier bereitgestellt.
Mehr Informationen finden Sie auch unter www.fes.de/europecalling.

Portraits der Dichter und DichterinnenIm Rückblick · Kultur als Brücke

Poetry and Conflict
Was vermag Sprache?
Dichtung aus Krisengebieten

am 7. Juni 2016, 17 und 19 Uhr in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin
Eine Kooperationsveranstaltung des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Literaturwerkstatt Berlin/Haus der Poesie.

In dieser Veranstaltung, die im Rahmen des 17. Poesiefestival Berlin durchgeführt wurde, stellten wir vier Dichterinnen und Dichter aus verschiedenen Kontinenten vor, die Zeugen von Kriegen und Konflikten waren und uns neue Perspektiven auf die Themen Krieg, Verelendung und Flucht eröffneten: Carolyn Forche und Brian Turner aus den USA, Bejan Matur aus der Türkei, und Ghassan Zaqtan aus Palästina.

Alle vier wollen gesellschaftliche Realitäten ändern - durch ihre Werke und ihr politisches Engagement.
Sie sind engagierte Kämpferinnen und Kämpfer für die Bewahrung der Demokratie und der Menschenrechte.

Welche Möglichkeiten bietet Dichtung da, wo die Nationen miteinander in Konflikt stehen? Welche Kraft vermag sie zu entfalten, welche Rolle kann sie einnehmen?  
Ein besonderer Abend, der aus Gesprächen und Lesungen bestand!

Das Programm finden Sie hier.

der Berliner Begegnungschor, Foto von Christian ObadIm Rückblick · Veranstaltungsreihe Ankommen im Alltag

Die Musik wird immer lauter sein als der Krieg!

Wie kann ein gelungenes Miteinander im Alltag gelingen?
Auf diese Frage gab der Berliner Begegnungschor zusammen mit der Sängerin Jamila Al Yousef am 8.06.2016 im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf in Berlin eine musikalische Antwort. Die Friedrich-Ebert-Stiftung lud neue Berliner Bewohner_innen und Alteingesessene zu gemeinsamen Gesprächen, Gesang und Tanz ins Rathaus ein, das heute circa 1.200 Geflüchtete beherbergt. Gemäß dem Zitat "Einsam sind wir Töne, gemeinsam sind wir ein Lied" (Ya Beppo) zeigte diese Veranstaltung, dass Musik eine Brücke zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten schlägt. "Ich hoffe, dass die Musik immer lauter sein wird, als der Krieg!", sagte der Heimbewohner und Schriftsteller aus Syrien, Alseem Moussah.

Übrigens: am 27. September 2016 findet unter der gleichnamigen Reihe "Ankommen im Alltag" die Premiere des Films "Gestrandet" im Café Babylon in Berlin statt. Der Film von Lisei Caspers erzählt von Geflüchteten und Helfern und dem Start in ein neues Leben.

Das Programm finden Sie hier.

Der Berliner Begegnungschor im Internet
Zusammenfassung der Veranstaltung auf der Website des ASB

 Dokumentation der Veranstaltung

Motiv PostkarteIm Rückblick

Berlin Calling Ankara

kuratiert von Deniz Utlu
im Maxim Gorki Theater  Studio Я

Freitag 03. Juni 2016 | unternational
Şiir Soktakta – Das Gedicht liegt auf der Straße
Lesung und Gespräch mit Live-Musik von Kemal Kahraman & Guests
Mit Safiye Can und Achim Wagner
Gelesen von Aleksandar Radenković und Çiğdem Teke
Seit den Gezi-Protesten in Istanbul wurde Lyrik als eine Form des Protestes wiederentdeckt. Protestierende haben Gedichtzeilen auf Wände und Straßen, auf Barrikaden und Polizeiautos geschrieben. An diesem Abend zeigten wir Fotos des Lyrikers Achim Wagner, der bei den Protesten vor Ort war. Gelesen wurden die Übersetzungen von Gedichten und wir dachten nach über Poesie als eine Form des Widerstands.

Samstag, 04. Juni 2016 | gegen sätze
Eine Diskussion über Politik und Gedenken
Mit Erol Özkaraca, Özlem Topçu, Deniz Utlu und Koray Yılmaz-Günay
Die Anschläge in Ankara vom 10. Oktober haben das Leben von 102 Menschen gekostet. In Deutschland wurde politisch und medial nur sehr wenig auf diese Katastrophe reagiert. An diesem Abend sprachen wir darüber, wie Trauer hierarchisiert wird und was das für die Türkei, Europa und Deutschland bedeutet.

Mehr Informationen in der Einladung.

Im Rückblick · Veranstaltungsreihe Prosa der Verhältnisse

Junge iranische Stimmen in Berlin

am 18. März 2016 um 19 Uhr
im STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters

Eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung und des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters.

Pajand Soleymani und Matin Soofipour Omam

Zwei iranische Autorinnen. Eine lebt in Berlin, eine in Teheran. Zwei Hauptstädte, zwei Literatinnen. Unterschiedliche Konflikte. Prosa der Verhältnisse.

Persische Literatur ist ein Kontinuum inmitten von Diskontinuitäten. Sie hat den Untergang von Großmächten, den Wechsel von Regimen und Umstürze in sich aufgenommen - formal und inhaltlich in der Beschreibung existentieller Krisen. Am Vortag von Nouruz, des persischen Frühlings- und Neujahrsfests, lasen zwei iranische Autorinnen aus ihren Texten vor und erzählten uns, an welchem Punkt des Kontinuums einer großen literarischen Tradition sie sich befinden.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.