RSS-Feed Symbol

Wählen Sie hier aus

Hier finden Sie alle Veranstaltungen zum Thema Kunst und Kulturpolitik aus früheren Jahren im Überblick. Die Veranstaltungen  haben wir hier den Reihen zugeordnet dokumentiert. Wählen Sie ein Jahr aus und die entsprechende Übersicht wird aufgerufen.

  1. 2017
  2. 2016
  3. 2015
  4. 2014
  5. 2013
  6. 2012
  7. 2011
  8. 2010
  9. 2009
  10. 2008
  11. 2007
  12. 2006
  13. 2005
  14. 2004

 

Kulturpolitik - Veranstaltungen 2017

Kultur und Politik

Bildmotiv Film und Games

22. Juni 2017 | Fachveranstaltung

FILM UND GAMES
Potenzial und Perspektiven in einer sich digitalisierenden Welt

Die Kreativwirtschaft ist zu einem Impulsgeber für gesellschaftliche Erneuerungen und zu einer entscheidenden wirtschaftlichen Größe geworden.
Durch die fortschreitende Medienkonvergenz und Digitalisierung haben insbesondere die Film- und Gameswirtschaft in den vergangen 15 Jahren einen dynamischen Wandlungsprozess erlebt.
Die Digitalisierung verändert hier nicht nur die Produktions- und Distributionsprozesse, sondern auch die Branchenstrukturen und das Dienstleistungsspektrum von Produktionsunternehmen. Die Grenzen zwischen kulturell und wirtschaftlich orientiertem kreativen Schaffen sind dabei fließend.

Auf dieser Fachveranstaltung diskutierten wir folgende Fragen:
Welches kreativ-technische Potenzial liegt in der Film- und Gameswirtschaft? Welche Verschränkungen gibt es bereits zwischen beiden Bereichen und wie sehen zukünftige Entwicklungen aus?
Welche wirtschaftspolitischen Strategien für eine nachhaltige Förderung sind nötig? Welche Anreizmodelle sind aus Sicht der Branchen erforderlich und wie müsste ein integriertes Förderanreizsystem aussehen?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Performance Bas Böttcher

Flyergestaltung: Andrea Schmidt - Typografie/im/Kontext

POETRY.SLAM
JAZZ.

EUROPA!

am 19.05.17 · 19 Uhr · Palais in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36, 10437 Berlin

Europa ist laut, leise, lustig, traurig, hat verschiedene Stimmungen, Zwischentöne und Nuancen. Wie die Poesie und die Musik. Zu einer spannungsreichen Begegnung dieser drei luden wir Sie sehr herzlich ein: zum Poetry.Jazz.Slam für und mit EUROPA!

Wir hatten vier Poetry Slammer/innen zu Gast, die uns mit auf die Reise durch Europa nahmen - zu ihren Visionen, Befürchtungen und Stimmungsbildern. Vielfältige Rythmen brachten auch die vier Musiker/innen mit, auf deren Interpretation europäischer Komponisten wir sehr gespannt waren. Zudem wurde  uns eine Jazz-Slam-Session der acht Akteure angeboten.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Reihe "Europa kreativ" durchgeführt, in der wir uns mit aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen in Europa auseinander setzen.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

 

Impressionen

Die Musiker_innen: Wolfgang Meyer, Shawn Grogott, Undine Barge und Christian Schoenefeldt Performance Julian Heun Begrüßung und Vorstellung der Mitwirkenden durch Franziska Richter, FES Performance Bas Böttcher Performance Bas Böttcher und Publikum Gesprächsrunde Franziska Richter im Gespräch mit Dr. Claires Demesmay Performance Dalibor Markovic Jam Session mit Dalibor Markovic Jam Session mit Pyranja

 

Fotos von Jens Schicke

KulturKontraste · Veranstaltungsreihe Prosa der Verhältnisse

Foto von ESRA ROTTHOFF

Prosa der Verhältnisse #7

ETÜDEN IM SCHNEE

Kuratiert und moderiert von DENIZ UTLU
Mit YŌKO TAWADA

5. Mai 2017, 20.30 Uhr | Maxim Gorki Theater, Studio Я

Auszüge gelesen von MAREIKE BEYKIRCH
Anschließend Konzert mit der Pianistin AKI TAKASE

In den Texten der Autorin Yōko Tawada, die auf Japanisch und Deutsch schreibt, verschmelzen Traumebenen mit Mythen und Realität. In ihrem neuen Roman Etüden im Schnee entsteht aus der Perspektive von drei Eisbären – Großmutter, Mutter und Sohn – ein aufwühlendes Zeitporträt und die Geschichte einer Migration, die Stationen in der ehemaligen Sowjetunion, der DDR und zuletzt im wiedervereinigten Deutschland durchläuft.
Deniz Utlu sprach mit der in Berlin lebenden Schriftstellerin über diese unterhaltsame, philosophische und zeithistorische Tiergeschichte, die auch als Persiflage auf Migrantenliteratur verstanden werden kann.

In Yoko Tawada’s texts, written in Japanese and German, dreams melt together with myths and reality. In her new novel Etüden im Schnee three polar bears – grandmother, mother and son – tell their story of migration passing the former Soviet Union, GDR and the reunified Germany. Deniz Utlu talked with the Berlin-based author about this philosophical and contemporary animal tale that can also be seen as an enjoyable parody of migrant literature.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Foto von ESRA ROTTHOFF

Prosa der Verhältnisse #6

DER TAG, AN DEM EIN MANN VOM BERG AMAR KAM

Kuratiert und moderiert von DENIZ UTLU
Mit YAVUZ EKINCI

1. April 2017, 20.30 Uhr | Maxim Gorki Theater, Studio Я

Auszüge gelesen von MEHMET YILMAZ
Der kurdische türkischsprachige Autor Yavuz Ekinci erzählt in seinem Roman "Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam" über die Schönheit einer archaischen, unberührten Natur, aber auch von ihrem Schrecken, von den Menschen in einer Dorfgemeinschaft, von einem Leben, das festen Regeln und Ritualen folgt, und von der unterschwelligen Gegenwart einer immer wieder drohenden Zerstörung. Kurator Deniz Utlu sprach mit ihm über die - auch geografischen - Grenzen eines Romans in Zeiten der globalen Verwebung und weltweiten Konfliktherde.

In his new novel Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam ("The day a man came from Mount Amar"), Kurdish and Turkish-speaking novelist Yavuz Ekinci tells about the beauty of archaic, untouched nature paired with its horror; about people living in a village community, following rules and rituals, and about the permanent menace of imminent destruction in present day. Curator Deniz Utlu talked with the author about the (not only geographical) boundaries of a novel in times of global interweaving and world-wide conflicts.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.
Veranstaltung auf Deutsch und Türkisch (mit deutscher Übersetzung)

Foto Nora AminProsa der Verhältnisse #5

DAS KLEINE BUCH DER MIGRATIONEN

Kuratiert und moderiert von DENIZ UTLU
Mit PEDRO KADIVAR

4. Februar 2017, 20.30 Uhr | Maxim Gorki Theater,
Studio Я

Der Autor und Regisseur Pedro Kadivar, im Iran geboren, in Frankreich aufgewachsen und heute in Berlin lebend, versammelt in seinem Buch Petit Livre des Migrations philosophisch-literarische Gedanken zu Sprache und Heimat. Er bewegt sich zwischen Fakten und Fiktion, zwischen Herkunft und Exil, zwischen Sprache und ihrem Verlust.

Author and director Pedro Kadivar was born in Iran, grew up in France and now lives in Berlin. In his book Petit Livre des Migrations he collects philosophical thoughts on language and homeland. He oscillates between facts and iction, between origin and exile, between language and speechlessness.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Aus den Reihen KULTUR ALS BRÜCKE und Weltblech

über brücken
oder: DIE SCHÖNE MAGELONE
eine arabische Liebesgeschichte

Ein Werkstattabend mit Begegnungen, Brüchen und Wandlungen

23. Juni 2017, 19 Uhr • Friedrich-Ebert-Stiftung • Berlin

Ein friedliches Zusammenleben, das die Gräben zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen überbrückt - nach einer solchen Welt sehnen sich viele Menschen.
Der Abend mit der "Schönen Magelone"  entwarf ein solches Paradies als arabisch-deutsche Liebesgeschichte.

Die "Romanzen aus Tiecks Magelone" von Johannes Brahms (1833 -
1897) gehören zu den meistgesungenen deutschen Kunstliedern. Literarisch greift der Liederzyklus in eine Vergangenheit zurück, in der arabische und europäische Kulturen aufs engste miteinander verwoben sind. Er basiert auf dem Roman "Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence" von Ludwig Tieck (1773 - 1853), der wiederum auf einen beliebten französischen Ritterroman des 15. Jahrhunderts zurückgeht. Oft wird die Geschichte von Kamarassaman aus Tausendundeine Nacht als Hauptquelle zitiert. Seit der Entdeckung des mittelalterlichen andalusisch-arabischen Werkes Hundertundeine Nacht bieten sich heute neue literarische Motive als Vorlage an.

Der Opern- und Konzertsänger Eric Fergusson (Bariton), am Klavier begleitet von Andreas Lübke, und die Orientalistin Dr. Claudia Ott als Sprecherin präsentierten diesen Liederzyklus im Wechsel mit Texten aus "101 Nacht".

Dieser Werkstattabend vereinte Begegnungen, Brüche und Wandlungen und wurde im Rahmen der Reihe "Kultur als Brücke" durchgeführt.

Brückenbauer_innen sind auch die Teilnehmer_innen unserer Gesprächsrunde: Lina Najmi (Marokko), Salim Amorri (Tunesien) und Rami Chahin (Syrien). Alle drei sind internationale Stipendiat_innen der Abteilung Studienförderung der FES. Sie sind Grenzgänger_innen zwischen den Welten und kennen aus eigenem Erleben sowohl das Verbindende wie das Unterschiedliche der arabischen oder westeuropäischen Kultur und Lebensweise.

Wie hat sich unsere Vorstellung vom Orient gewandelt? Was kann Kultur zu einem friedlichen Zusammenleben und der Verständigung beitragen angesichts von wachsendem Nationalismus und populistischer Strömungen? Diese Fragen beschäftigten uns an diesem Abend.

Ein Crossover westlicher und arabischer Musik bildete den Abschluss mit Rami Chahins Interpretation von Brahms‘ "Wiegenlied" und einer visuellen Gestaltung der kirgisischen Stipendiatin Iana Gorokhova.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

COVER: studio stg

AUF EIN WORT,
EUROPA.

Poetische Installationen
Im Rahmen des 18. poesiefestivals berlin
Europa_ Fata Morgana

18. Juni 2017, 20 Uhr • AKADEMIE DER KÜNSTE
Hanseatenweg 10 • Berlin

Eine Kooperation zwischen dem Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Haus für Poesie

In der poetischen Installation "Auf ein Wort, Europa" trafen Dichterstimmen aus den 22 Anrainerstaaten der Europäischen Union an diesem Abend aufeinander.

In ihren künstlerischen Manifestationen beleuchteten die Dichterinnen und Dichter ihre Realitäten und Hoffnungen, Träume und Utopien zur EU und widmeten sich den Konsequenzen ihres möglichen Zerfalls.
Welche zukünftige Version von Europa entsteht dabei aus der Sicht unserer Nachbarn? Würde diese Wirklichkeit eine Atmosphäre der Befreiung oder der Angst schaffen?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

THE POTENTIAL
Kultur als Brücke - Detroit und Berlin im Austausch

Freitag, 9. Juni 2017, ab 19 Uhr
im Globus/Tresor, Köpenicker Str. 70 • 10179 Berlin

PANEL: Der Einfluss von Kunst auf politischen Wandel
moderiert von Katja Ullmann
mit den Gästen: Mike Banks, Danielle de Picciotto, Adrian Tonon, Natasha T. Miller

BETROIT: Lyrisches Austauschprojekt
ab 22.30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier auf der Website des TRESOR.

Veranstaltungsplakat

Die Musiker und Poetry Slammer gemeinsam auf der BühneNeujahrskonzert WELTBLECH | WORLD BRASS

Weltblech und die Reise durch die Zeit

Neujahrskonzert am Mittwoch, den 4. Januar 2016, 19.00 Uhr
im Konferenzsaal im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin-Tiergarten

Auch 2017 setzten wir eine schöne Tradition fort und begrüßten das neue Jahr mit dem internationalen Ensemble "Weltblech - World Brass".

 

Impressionen