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Lesung Gioconda Belli, deutsche Texte vorgetragen von Viola Gabor, Foto Reiner Zensen
Die Band Gülina, Foto Jens Schicke
Anastasiia Umanets und Jamila Al Yousef, Foto Jens Schicke

Ausgewählte Dokumentationen

08.06.2016 | Veranstaltungsreihe Ankommen im Alltag
Die Musik wird immer lauter sein als der Krieg!
Dokumentation

11.02.2016 | Veranstaltungsreihe Ankommen im Alltag
Wie ein Miteinander gelingen kann
Kunst- und Kulturprojekte zur Integration
Dokumentation

23./24.10.2014 | KulturKontraste
Poesie und Widerstand – Ein Festival von Künstler*innen im Exil
Dokumentation

06.05.2014 | Buchvorstellung und Gespräch
Friedrich Schorlemmer
Die Gier und das Glück.
Wir zerstören, wonach wir uns sehnen.
Dokumentation

21.03.2014 | Buchvorstellung und Gespräch
Uwe-Karsten Heye
DIE BENJAMINS
Eine deutsche Familie
Dokumentation

27.02.2014 | Szenische Lesung
"Bohnen und Kartoffeln. Heute frisch!" - Bürgerbriefe an die Politik
Eine Aktion von Carsten Meeners und Julia Hawlitschek
Dokumentation

27.11.2013 | Buchvorstellung und Gespräch
Colin Crouch
Jenseits des Neoliberalismus.
Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit
Dokumentation

Weitere Veranstaltungen im Überblick und weitere Dokumentationen aus diesen Reihen finden Sie hier im Veranstaltungsrückblick.

Logo der Reihe KulturKontraste

Kultur ist nichts Sichtbares,
sondern das unsichtbare Band, das die Dinge zusammenhält.
Joseph Joubert

In den KulturKontrasten nähern wir uns gesellschaftspolitischen Fragen auf mitunter unkonventioneller Weise. In unseren Buchvorstellungen, szenischen Lesungen und Theateraufführungen diskutieren wir Fragen der kulturellen Teilhabe und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Veranstaltungsreihe "Prosa der Verhältnisse"

In der Reihe "Prosa der Verhältnisse", die das Forum Berlin mit dem Studio Я des Maxim Gorki Theaters durchführt, bieten wir politisch schreibenden Autorinnen und Autoren eine Plattform.

Foto von ESRA ROTTHOFF

Veranstaltungshinweis · Prosa der Verhältnisse #6

DER TAG, AN DEM EIN MANN VOM BERG AMAR KAM

Kuratiert und moderiert von DENIZ UTLU
Mit YAVUZ EKINCI

1. April 2017, 20.30 Uhr | Maxim Gorki Theater,
Studio Я, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin

Auszüge gelesen von MEHMET YILMAZ
Der kurdische türkischsprachige Autor Yavuz Ekinci erzählt in seinem Roman "Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam" über die Schönheit einer archaischen, unberührten Natur, aber auch von ihrem Schrecken, von den Menschen in einer Dorfgemeinschaft, von einem Leben, das festen Regeln und Ritualen folgt, und von der unterschwelligen Gegenwart einer immer wieder drohenden Zerstörung. Kurator Deniz Utlu spricht mit ihm über die - auch geografischen - Grenzen eines Romans in Zeiten der globalen Verwebung und weltweiten Konfliktherde.

In his new novel Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam ("The day a man came from Mount Amar"), Kurdish and Turkish-speaking novelist Yavuz Ekinci tells about the beauty of archaic, untouched nature paired with its horror; about people living in a village community, following rules and rituals, and about the permanent menace of imminent destruction in present day. Curator Deniz Utlu talks with the author about the (not only geographical) boundaries of a novel in times of global interweaving and world-wide conflicts.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.
Veranstaltung auf Deutsch und Türkisch (mit deutscher Übersetzung)

Veranstaltungsreihe "Ankommen im Alltag"

"Ankommen im Alltag", in der Normalität - was braucht es dafür? Für die Geflüchteten, die sich hier neu zurecht finden müssen, aber auch für die Einheimischen, deren Lebensumfeld sich verändert. Was sind die Formeln für ein bewusstes Miteinander, das in Respekt und Wahrung der Würde aller gestaltet werden kann? In unserer neuen Reihe stellen wir regelmäßig Projekte für Begegnung und Integration zur Debatte vor.

Die Reihe "Prosa der Verhältnisse" im Rückblick

Foto Nora AminIm Rückblick · Prosa der Verhältnisse #5

DAS KLEINE BUCH DER MIGRATIONEN

Kuratiert und moderiert von DENIZ UTLU
Mit PEDRO KADIVAR

4. Februar 2017, 20.30 Uhr | Maxim Gorki Theater,
Studio Я

Der Autor und Regisseur Pedro Kadivar, im Iran geboren, in Frankreich aufgewachsen und heute in Berlin lebend, versammelt in seinem Buch Petit Livre des Migrations philosophisch-literarische Gedanken zu Sprache und Heimat. Er bewegt sich zwischen Fakten und Fiktion, zwischen Herkunft und Exil, zwischen Sprache und ihrem Verlust.

Author and director Pedro Kadivar was born in Iran, grew up in France and now lives in Berlin. In his book Petit Livre des Migrations he collects philosophical thoughts on language and homeland. He oscillates between facts and iction, between origin and exile, between language and speechlessness.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Foto Nora AminIm Rückblick · Prosa der Verhältnisse #4

MIGRATION UND FEMINISMUS: LITERARISCHE ESSAYS
Kuratiert und moderiert von Deniz Utlu
Mit Nora Amin

18. November 2016, 20.30 Uhr | gegen sätze
Studio Я, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin

In der ersten Ausgabe der Reihe in der neuen Spielzeit sprach die ägyptische Essayistin, Aktivistin und Regisseurin Nora Amin über Feminismus, Gewalt und Exotisierung. In ihrem Band Migrating the Feminine reflektiert sie aus feministischer Perspektive die Position der Frau während der Geschehnisse um den Tahrirplatz in Kairo. Ihr Essay ist ebenso persönlich wie politisch.

In the first event of the series in the new season, Egyptian essayist, activist and theatre director Nora Amin talked about feminism, violence and exotisation: In her book Migrating the Feminine she reflects on the role of women during the events surrounding Cairo’s Tahrir Square. Her writing style is both personal and political.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Logo Sommeruniversität

Junge arabische Stimmen in Berlin

Lesung und Gespräch am 12. Juli 2016 im STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters

Die syrische Autorin Rasha Abbas im Gespräch mit Deniz Utlu, Autor und Kurator des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters über politisches Schreiben, Flucht, Integration und über ihr aktuelles Buch "Die Erfindung der deutschen Grammatik".
Lesung mit der Schauspielerin Salome Dastmalchi.
Das Gespräch übersetzte Salma Arzouni.

NEU:
Diese Veranstaltung fand im Rahmen der 16. Sommeruniversität
"Ohne Angst und Träumereien: Integration und Zuwanderung gestalten"
statt.
Integration und Zuwanderung sind zentrale Themen unserer Zeit. Wie können wir Menschen, die vor Krieg, Hunger und Hoffnungslosigkeit zu uns geflüchtet sind, Schutz und eine bessere Lebensperspektive bieten? Welcher Kompass ergibt sich aus den Grundwerten der Sozialen Demokratie für die Gestaltung eines modernen Einwanderungslandes, aber auch für eine bessere und sicherere Welt? Wo gibt es praktischen, programmatischen und politischen Handlungsbedarf? Das sind einige der Fragen, die wir in spannenden Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops gemeinsam diskutieren wollen.
Mehr Informatonen zur Sommeruniversität finden Sie hier.
Das Programm der Sommeruniversität.

Junge iranische Stimmen in Berlin

am 18. März 2016 um 19 Uhr
im STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters

Eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung und des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters.

Pajand Soleymani und Matin Soofipour Omam

Zwei iranische Autorinnen. Eine lebt in Berlin, eine in Teheran. Zwei Hauptstädte, zwei Literatinnen. Unterschiedliche Konflikte. Prosa der Verhältnisse.

Persische Literatur ist ein Kontinuum inmitten von Diskontinuitäten. Sie hat den Untergang von Großmächten, den Wechsel von Regimen und Umstürze in sich aufgenommen - formal und inhaltlich in der Beschreibung existentieller Krisen. Am Vortag von Nouruz, des persischen Frühlings- und Neujahrsfests, lasen zwei iranische Autorinnen aus ihren Texten vor und erzählten uns, an welchem Punkt des Kontinuums einer großen literarischen Tradition sie sich befinden.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Foto: Esra Rotthoff

Junge Arabische Stimmen

am 4.2.2016 um 20.30 Uhr
Eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung und des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters.

Vier junge Autor_innen aus Syrien und Irak. In Deutschland arbeiten sie weiter an ihrer Kurzprosa und setzen sich mit Krieg, Liebe, Wahrheit und Exil auseinander - mit einem tiefen Gefühl für das Absurde und mit der Poesie arabischer Lyriktradition. Beeinflusst aber auch von Meistern der kurzen Prosa, wie Elias Canetti und Karl Kraus und anderen.
Dara Abdallah, Rasha Abbas und Ayham Majid Agha lasen ihre jüngsten Texte. Hassan Blasim hat aus seinem Erzählband "Der Verrückte vom Freiheitsplatz" gelesen.

Das Programm finden Sie hier.

Die Reihe "Ankommen im Alltag" im Rückblick

Titelgrafik Gestrandet

Filmvorführung und Diskussion

"GESTRANDET"

 

27.09.2016 • Hackesche Höfe Kino

Es ist nun fast ein Jahr vergangen, seitdem eine große Zahl Geflüchteter nach Europa und Deutschland gekommen ist. Stand zu Beginn die schnelle Aufnahme und Unterbringung der Neuankommenden im Vordergrund, stellt nun die Ermöglichung des Zugangs zu Bildung, Wohnraum und Arbeitsmarkt die drängendste gesellschaftliche Aufgabe dar. Aber was braucht es für diesen Prozess? Was benötigt das "Ankommen im Alltag", in der neuen Normalität? Für die Geflüchteten, die sich zurechtfinden müssen, aber auch für die Einheimischen, deren Lebensumfeld sich verändert? Welche Politik, welche Bündnisse und Partner?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

der Berliner Begegnungschor, Foto von Christian Obad

Die Musik wird immer lauter sein als der Krieg!

Wie kann ein gelungenes Miteinander im Alltag gelingen? Auf diese Frage gab der Berliner Begegnungschor zusammen mit der Sängerin Jamila Al Yousef am 8.06.2016 im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf in Berlin eine musikalische Antwort. Die Friedrich-Ebert-Stiftung lud neue Berliner Bewohner_innen und Alteingesessene zu gemeinsamen Gesprächen, Gesang und Tanz ins Rathaus ein, das heute circa 1.200 Geflüchtete beherbergt. Gemäß dem Zitat "Einsam sind wir Töne, gemeinsam sind wir ein Lied" (Ya Beppo) zeigte diese Veranstaltung, dass Musik eine Brücke zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten schlägt. "Ich hoffe, dass die Musik immer lauter sein wird, als der Krieg!", sagte der Heimbewohner und Schriftsteller aus Syrien, Alseem Moussah.

Übrigens: am 27. September 2016 findet unter der gleichnamigen Reihe "Ankommen im Alltag" die Premiere des Films "Gestrandet" im Café Babylon in Berlin statt. Der Film von Lisei Caspers erzählt von Geflüchteten und Helfern und dem Start in ein neues Leben.

Das Programm finden Sie hier.

Der Berliner Begegnungschor im Internet
Zusammenfassung der Veranstaltung auf der Website des ASB

Dokumentation der Veranstaltung

Zeichnung: Agnese Bettidi

Wie ein Miteinander gelingen kann • Kunst- und Kulturprojekte zur Integration

11.02.2016 • 16 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung • Hiroshimastr. 17 •  Haus 1 • Berlin

In der aktuellen Debatte um Aufnahme und Integration von geflüchteten Menschen geht es vor allem um die Frage, wie ein bewusstes Miteinander, das auf Respekt und Wahrung der Würde aller Beteiligter basiert, gestaltet werden kann. Tragfähige Konzepte und Strategien für ein "beidseitige Ankommen im Alltag" sind hier dringend von Nöten. Für die Flüchtlinge, die sich neu zurecht finden müssen; aber auch für die Bürger_innen, die sich mit den konkreten Veränderungen ihres eigenen Lebensumfeldes auseinander zu setzen haben.

Künstler_innen und (freischaffende) Vertreter_innen kultureller Institutionen initiieren und fördern bereits seit einiger Zeit vielfältige Projekte zur Integration mit und von geflüchteten Menschen. Durch ihre Arbeit gestalten sie Plattformen der Begegnung und Kommunikation zwischen der Bevölkerung und den Neuankömmlingen. Die Projekte tragen vor allem auch dazu bei, diesen Menschen ein Gesicht und eine Stimme zu verleihen und verdeutlichen so, dass die Fluchtgeschichte lediglich einen Aspekt ihrer Biografie und Persönlichkeit von Geflüchteten darstellt.

Worin bestehen nun die Chancen künstlerischer Projekte bei der Integration, wo liegen aber auch ihre Grenzen? Was und wen braucht es für ein Miteinander, welche Bündnisse und welche politischen Strategien? In der 2. Veranstaltung unserer neuen Reihe "Ankommen im Alltag" gingen wir diesen wichtigen Fragen mit Akteuren aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen nach und stellten exemplarisch einige Kunst- und Kulturprojekte von und mit geflüchteten Menschen vor.
Weitere Informationen zu Programm und Ausstellung finden Sie hier im Veranstaltungsflyer.

"Flüchtlingsgespräche" von Bertolt Brecht
Frei übertragen und ins Arabische übersetzt von Mohammad Alhamwi, Politologe aus Syrien

Eine Dokumentation der Veranstaltung in Bildern finden Sie hier im Archiv 2016

aus der interaktiven WebdokumentationNeues Miteinander in Deutschland und Europa

Präsentation der interaktiven Webdokumentation "Jeder Sechste ein Flüchtling" und Gespräch zur Flüchtlingspolitik am 9. November 2015 in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.

Das Programm finden Sie hier.

Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen wird in Deutschland und Europa momentan kontrovers debattiert. Viele Menschen engagieren sich mit Herzblut bei der Flüchtlingshilfe und Akteure verschiedenster gesellschaftlicher Bereiche suchen unter Hochdruck tragfähige Lösungen für eine möglichst schnelle Integration der Flüchtlinge vor Ort.

Mit diesem vielschichtigen Prozess sind viele Fragen verbunden, die uns alle bewegen: Wie gelingt ein Zusammenleben in Vielfalt? Was sind die Formeln für ein Neues Miteinander? Und nicht zuletzt: Wie kann das "Ankommen im Alltag" konkret gestaltet werden? Für die Flüchtlinge, die sich neu zurecht finden müssen. Aber auch für die Bürger_innen, die sich mit den konkreten Veränderungen ihres eigenen Lebensumfeldes auseinander zu setzen haben.

Diese beidseitige "Ankunft im Alltag" wird in der Multimediareportage "Jeder Sechste ein Flüchtling" sehr eindringlich gezeigt.
Die beiden Journalistinnen Katharina Thoms und Sandra Müller vom SWR begleiten bereits seit über einem Jahr die Bewohner_innen von Meßstetten - einem kleinen Ort der schwäbischen Alb - beim Prozess der Aufnahme von Flüchtlingen. Solidarität und Aufnahmebereitschaft, Ängste und Sorgen, Abwehrverhalten, die gemeinsame Erarbeitung von Handlungsstrategien - all die zur beidseitigen Integration gehörenden Phasen werden anhand verschiedenster Interviews mit den Verantwortlichen vor Ort und den Bürger_innen wiedergegeben.

Anschließend an die Präsentation sprachen wir mit den Journalistinnen und u.a. mit Magdalena Benavente, Vorstandmitglied des Migrationsrats; Abdel Amine Mohammed, Politologe mit Flüchtlingserfahrung und Roman Blank, Bürgermeister von Wusterhausen/Dosse zur Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa.

KulturKontraste im Rückblick

Abbildung des Buchcovers, Dietz-Verlag

Buchvorstellung und Gespräch

JOHANO STRASSER
Das Drama des Fortschritts

am 17. März 2016 um 19 Uhr im Collegium Hungaricum

Was macht ein gutes Leben aus und wie wollen wir miteinander leben? Wo sind die Grenzen der Wohlstandsgesellschaft, welche  Alternativen gibt es? Und was bedeutet eigentlich Fortschritt für uns? Dies sind Fragen, mit denen wir uns gerade in Zeiten des grundlegenden gesellschaftlichen Wandels und vielfältiger Migrationsbewegungen intensiv beschäftigen müssen. Johano Strasser gibt dieser Debatte einen wichtigen Impuls. In seinem neuesten Buch "Das Drama des Fortschritts" legt er eine spannende Analyse und Ideengeschichte des Fortschrittsbegriffs vor.

Johano Strasser zweifelt am Sinn des schlichten "Weiter so!". Doch nicht jeder Fortschritt ist unmöglich geworden. Der Autor sieht realistische Wege, Not und Elend zu mildern, mehr Gerechtigkeit zu schaffen und den Frieden zu sichern, damit Menschen besser leben können.

Johano Strasser hat die Hauptthesen seines Buches mit der Bundesvorsitzenden der Jusos, Johanna Uekermann, und der Journalistin Petra Pinzler diskutiert.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Poesie und Widerstand – Ein Festival von Künstler*innen im Exil

Eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters

am 23. und 24. Oktober 2014 im STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters

Was geschieht, wenn Künstler_innen aus politischen Gründen ihr Land verlassen müssen? Wie beeinflusst die Situation des Exils ihr Schaffen und wie verändert sich die eigene Stimme? Und für wen sprechen sie?

Die Texte und Stimmen von Exilautor_innen sind in Deutschland oft nicht zu hören. OFFstimmen - ein neues Format, Künstler_innen im Exil zusammenzubringen - war zwei Tage zu Gast bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und im STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters, um den Autor_innen einen Raum zu geben, sich und ihre Arbeiten vorzustellen.

U.a. mit dabei waren:
Elvira Rodriguez Puerto, in Havanna geboren, gehört zu einer neuen Generation von kritischen kubanischen Schriftstellern, heute arbeitet sie auch als Fotografin.
Dejun Liu , in der Provinz Hu Bei in China geboren, arbeitete in einem chinesischen Gefängnis und in einer Großfabrik, im Exil bedient er sich multimediale Formate und arbeitet mit Twitter und Blogs
Shahin Najafi, im Nordiran geboren, ist ein Sänger und Songwriter, Rapper und Lyriker und gilt als die wütende Stimme einer jungen iranischen Generation.
Erik Arellana Bautista, 1974 in Bogotá  (Kolumbien) geboren, ist Dokumentarfilmer und Autor. Er arbeitet zu den Themen "Vergessen und Verschwindenlassen".

Das Programm finden Sie hier.
Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier im Archiv Arbeitsbereich Kulturpolitik.