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Veranstaltung SPOKEN WORLDS
Sonallah Ibrahim und Matthias Habich
Das Ensemble WorldBrass, Foto WorldBrass

Ausgewählte Dokumentationen

04.01.2017 | Konzert WELTBLECH | WORLD BRASS
Weltblech und die Reise durch die Zeit
Impressionen

21.11.2016 | Kultur als Brücke
Kraftvolle Stimmen aus Lateinamerika
Gioconda Belli & Grupo Sal Duo
Impressionen

20.01.2016 | Kultur als Brücke
"Salome und der Klang der Macht"
Künstlerisch-pädagogische Arbeit zwischen Jugendstrafanstalt und Opernhaus
Dokumentation

06.01.2016 | Konzert WELTBLECH | WORLD BRASS
Weltblech und die Sinne des Lebens
Impressionen

23.02.2015 | Kultur als Brücke
CAMBODIAN SON
Von der Kraft der Poesie
Dokumentation

11.04.2014 | [Spoken Wor:l:ds]
Nairobi-Berlin
Dokumentation

02.01.2014 | Konzert WELTBLECH | WORLD BRASS
Weltblech
und der Sprung über Grenzen
Impressionen

Weitere Veranstaltungen im Überblick und weitere Dokumentationen aus diesen Reihen finden Sie hier im Veranstaltungsrückblick.

Veranstaltungsreihe Kultur als Brücke

In der Reihe "Kultur als Brücke" zeigen wir Werke von Künstlerinnen und Künstlerin, die als Brückenbauer die internationale Verständigung, das Respektieren der Kulturen und die Akteptanz des Fremdem wie des Eigenen ermöglichen.

Veranstaltungsreihe Weltblech - World Brass

Seit über 12 Jahren begrüßen wir das Neue Jahr mit den Musikerinnen und Musikern des internationalen Ensembles "Weltblech - World Brass".
In den politischen Zwischentönen reflektieren Kulturschaffende jeweils die zentralen gesellschaftspolitischen Fragestellungen des neuen Jahres.

Die Programme und Zwischentöne finden Sie hier im Veranstaltungsrückblick.

Im Rückblick

Im Rückblick • Kultur als Brücke

über brücken
oder: DIE SCHÖNE MAGELONE
eine arabische Liebesgeschichte

Ein Werkstattabend mit Begegnungen, Brüchen und Wandlungen

23. Juni 2017, 19 Uhr • Friedrich-Ebert-Stiftung • Berlin

Ein friedliches Zusammenleben, das die Gräben zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen überbrückt - nach einer solchen Welt sehnen sich viele Menschen.
Der Abend mit der "Schönen Magelone"  entwarf ein solches Paradies als arabisch-deutsche Liebesgeschichte.

Die "Romanzen aus Tiecks Magelone" von Johannes Brahms (1833 -
1897) gehören zu den meistgesungenen deutschen Kunstliedern. Literarisch greift der Liederzyklus in eine Vergangenheit zurück, in der arabische und europäische Kulturen aufs engste miteinander verwoben sind. Er basiert auf dem Roman "Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence" von Ludwig Tieck (1773 - 1853), der wiederum auf einen beliebten französischen Ritterroman des 15. Jahrhunderts zurückgeht. Oft wird die Geschichte von Kamarassaman aus Tausendundeine Nacht als Hauptquelle zitiert. Seit der Entdeckung des mittelalterlichen andalusisch-arabischen Werkes Hundertundeine Nacht bieten sich heute neue literarische Motive als Vorlage an.

Der Opern- und Konzertsänger Eric Fergusson (Bariton), am Klavier begleitet von Andreas Lübke, und die Orientalistin Dr. Claudia Ott als Sprecherin präsentierten diesen Liederzyklus im Wechsel mit Texten aus "101 Nacht".

Dieser Werkstattabend vereinte Begegnungen, Brüche und Wandlungen und wurde im Rahmen der Reihe "Kultur als Brücke" durchgeführt.

Brückenbauer_innen sind auch die Teilnehmer_innen unserer Gesprächsrunde: Lina Najmi (Marokko), Salim Amorri (Tunesien) und Rami Chahin (Syrien). Alle drei sind internationale Stipendiat_innen der Abteilung Studienförderung der FES. Sie sind Grenzgänger_innen zwischen den Welten und kennen aus eigenem Erleben sowohl das Verbindende wie das Unterschiedliche der arabischen oder westeuropäischen Kultur und Lebensweise.

Wie hat sich unsere Vorstellung vom Orient gewandelt? Was kann Kultur zu einem friedlichen Zusammenleben und der Verständigung beitragen angesichts von wachsendem Nationalismus und populistischer Strömungen? Diese Fragen beschäftigten uns an diesem Abend.

Ein Crossover westlicher und arabischer Musik bildete den Abschluss mit Rami Chahins Interpretation von Brahms‘ "Wiegenlied" und einer visuellen Gestaltung der kirgisischen Stipendiatin Iana Gorokhova.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

COVER: studio stg

Im Rückblick • Kultur als Brücke

AUF EIN WORT,
EUROPA.

Poetische Installationen
Im Rahmen des 18. poesiefestivals berlin
Europa_ Fata Morgana

18. Juni 2017, 20 Uhr • AKADEMIE DER KÜNSTE
Hanseatenweg 10 • Berlin

Eine Kooperation zwischen dem Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Haus für Poesie

In der poetischen Installation "Auf ein Wort, Europa" trafen Dichterstimmen aus den 22 Anrainerstaaten der Europäischen Union an diesem Abend aufeinander.

In ihren künstlerischen Manifestationen beleuchteten die Dichterinnen und Dichter ihre Realitäten und Hoffnungen, Träume und Utopien zur EU und widmeten sich den Konsequenzen ihres möglichen Zerfalls.
Welche zukünftige Version von Europa entsteht dabei aus der Sicht unserer Nachbarn? Würde diese Wirklichkeit eine Atmosphäre der Befreiung oder der Angst schaffen?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Im Rückblick · Kultur als Brücke

THE POTENTIAL
Kultur als Brücke - Detroit und Berlin im Austausch

Freitag, 9. Juni 2017, ab 19 Uhr
im Globus/Tresor, Köpenicker Str. 70 • 10179 Berlin

PANEL: Der Einfluss von Kunst auf politischen Wandel
moderiert von Katja Ullmann
mit den Gästen: Mike Banks, Danielle de Picciotto, Adrian Tonon, Natasha T. Miller

BETROIT: Lyrisches Austauschprojekt
ab 22.30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier auf der Website des TRESOR.

Veranstaltungsplakat

Die Musiker von WeltblechIm Rückblick · Neujahrskonzert WELTBLECH | WORLD BRASS

Weltblech und die Reise durch die Zeit

Neujahrskonzert am Mittwoch, den 4. Januar 2017, 19.00 Uhr
im Konferenzsaal im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin-Tiergarten

Auch 2017 setzten wir eine schöne Tradition fort und begrüßten das neue Jahr mit dem internationalen Ensemble "Weltblech - World Brass".
Veranstaltungs-Impressionen hier in der Bildergalerie.

Fotos Gioconda Belli und Grupo Sal Duo

Im Rückblick • Kultur als Brücke

KRAFTVOLLE STIMMEN AUS LATEINAMERIKA

Gioconda Belli & Grupo Sal Duo

Gespräch, Lesung und Konzert
am 21.11.2016, 19.30 Uhr
im Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141 in Berlin

Giaconda Belli stellte uns ihren neuen Roman "El intenso calor de la Luna / Mondhitze" vor. Ein Roman über die Erfahrungen einer Frau um die Fünfzig, der uns zeigt, wie das Älterwerden auch der Beginn einer persönlichen Revolution sein kann - in der Ehe, der Liebe, der Einstellung zu den Mitmenschen und der Gesellschaft.
Die Lesung wurde von dem Duo Grupo Sal begleitet. Ihre einzigartige Interpretation gründet sowohl auf der traditionellen sowie zeitgenössischen und klassischen Musik.

Einführend sprachen wir mit Gioconda Belli über die aktuelle politische Lage drei  Wochen nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sowie über die Situation der Frauen in Nicaragua.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier auf der Archivseite.

Im Rückblick · Kultur als Brücke

Poetry and Conflict
Was vermag Sprache?
Dichtung aus Krisengebieten

am 7. Juni 2016, 17 und 19 Uhr in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin
Eine Kooperationsveranstaltung des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Literaturwerkstatt Berlin/Haus der Poesie.

In dieser Veranstaltung, die im Rahmen des 17. Poesiefestival Berlin durchgeführt wurde, stellten wir vier Dichterinnen und Dichter aus verschiedenen Kontinenten vor, die Zeugen von Kriegen und Konflikten waren und uns neue Perspektiven auf die Themen Krieg, Verelendung und Flucht eröffneten: Carolyn Forche und Brian Turner aus den USA, Bejan Matur aus der Türkei, und Ghassan Zaqtan aus Palästina.

Alle vier wollen gesellschaftliche Realitäten ändern - durch ihre Werke und ihr politisches Engagement.
Sie sind engagierte Kämpferinnen und Kämpfer für die Bewahrung der Demokratie und der Menschenrechte.

Welche Möglichkeiten bietet Dichtung da, wo die Nationen miteinander in Konflikt stehen? Welche Kraft vermag sie zu entfalten, welche Rolle kann sie einnehmen?  
Ein besonderer Abend, der aus Gesprächen und Lesungen bestand!

Das Programm finden Sie hier.

Tänzerin; Foto Fotolia

Im Rückblick · Kultur als Brücke

"Salome und der Klang der Macht"
Künstlerisch-pädagogische Arbeit zwischen Jugendstrafanstalt und Opernhaus

Veranstaltung am 20. Januar 2016, 17.30 Uhr - 19.30 Uhr
in der Jugendstrafanstalt Berlin (Kultursaal)

Die Oper "Salome" - mit der Musik von Richard Strauss und dem Libretto von Oscar Wilde - fordert seit ihrer Uraufführung im Jahre 1905 die Zuhörer_innen heraus: Eine rauschhafte Musik kontrastiert das denkbar grässlichste Geschehen. Salome, mit Gewalt und Manipulation konfrontiert, fühlt sich in ihren Strukturen gefangen und sucht Wege, sich aus ihren Verhältnissen zu befreien. Sie flüchtet in Parallelwelten und fordert in ihren inneren Verstrickungen den Kopf von Johannes des Täufers.

Das Thema und die Fragestellungen der Oper haben auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Aktualität verloren.
In dem Kooperationsprojekt zwischen der Deutschen Oper Berlin, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Jugendstrafanstalt Berlin,  No Boundaries e.V.  sowie Gangway e.V. wurden jugendliche Inhaftierte aufgefordert, Parallelen zu ihrer eigenen Lebensrealität zu ziehen  und die Texte sowie die Musik der Oper assoziativ in ihre Welt zu übersetzen. In diesem intensiven Arbeitsprozess, der  parallel zu der Produktion der Salome an der Deutschen Oper Berlin stattfand, wurden sie dabei von Künstler_innen  der Oper begleitet.

Im Rahmen unserer Veranstaltung wurden die Ergebnisse dieses Projektes präsentiert.
Mit den Projektbeteiligten, den jugendlich Inhaftierten und Gästen wollten wir dabei auch folgenden Fragen nachgehen: Was kann die Kraft der Kunst bewirken und welche Funktion hat sie bei der Bewältigung von Übergängen oder extremen Situationen? Kann sie Brücken bauen - aus der äußeren und inneren Isolation eines Gefängnisaufenthaltes zurück in ein gewaltfreies Leben, in die Gesellschaft?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Einen Beitrag zu dieser Veranstaltung finden sie auf der Website von SR2 Kulturradio / Sendung "Her Composition" / Die MusikWelt im SR 2, gesendet am 21.01.2016, 11.20 Uhr
Zur Sendung

Eine Dokumentation der Veranstaltung in Bildern finden Sie hier im Archiv 2016.