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Passanten an einer Ampel wartend, Foto Waechter
Fußballturnier, drei Frauen, darunter eine Muslimin, kämpfen um den Ball, Foto Waechter

Im Archiv finden Sie Dokumentationen und Veranstaltungen zum Thema Integration und Teilhabe im Rückblick.

Finden Sie hier Publikationen des Forum Berlin und des Projektes Gesellschaftliche Integration  zum Thema.

Integration und Teilhabe

Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe im Einwanderungsland Deutschland. Integration bedeutet in erster Linie die Sicherstellung gleicher Teilhabemöglichkeiten aller an den zentralen am Arbeitsmarkt, gesellschaftlichem Wohlstand, politischer Mitbestimmung und kultureller Selbstbestimmung. In der Realität gibt es allerdings vielfältige Exklusionsmechanismen in unserer Gesellschaft. Viele von Ihnen betreffen Menschen mit Migrationshintergund, aber nicht alle. Denn der stetige Wandel der Arbeits- und Lebensweisen birgt das Risiko zunehmender sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung.

In dem Arbeitsbereich Integration und Teilhabe des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung werden aktuelle Fragen der Integrationspolitik diskutiert sowie Fragen nach politischer oder gesellschaftlicher Teilhabe benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen. Denn wie Integration, Teilhabe und ein stärkerer gesellschaftlicher Zusammenhalt aussehen sollen, muss in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs immer wieder neu ausgehandelt werden. Mit den Dialogforen, Fachtagungen und Publikationen dieses Arbeitsbereichs leistet die FES ihren Beitrag zur Stärkung der Integrationskraft von Politik und Gesellschaft.

Teilprojekte:

  • öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen Fragen von Integration und Teilhabe
  • Beteiligungsorientierte Modellprojekte zu gelingender gesellschaftlicher Integration
  • Publikationen und Gutachten

Aktuelle Hinweise und Veranstaltungen im Rückblick

Veranstaltung im Rückblick

Humanistische Werte in der Einwanderungsgesellschaft

Fachtagung am 27. Oktober 2016
in Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
in Kooperation mit der Humanistischen Akademie Deutschland

Was hält eine Gesellschaft im Wandel zusammen?
Diese Frage stellte sich - nicht zum ersten Mal - angesichts vieler nach Deutschland flüchtender Menschen im Herbst 2015.

Nach einem langen und kontroversen Weg zur Akzeptanz der Realität Deutschlands als eines Einwanderungslandes steht nun verstärkt die konkrete Ausgestaltung des guten gemeinsamen Lebens in einer Einwanderungsgesellschaft auf der politischen Tagesordnung. Was hält diese Gesellschaft zusammen trotz ihrer Pluralität? Und welche Antworten haben andere europäische Länder auf diese Frage gefunden?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Veranstaltung im Rückblick

Diskussionsforum
Worüber reden wir eigentlich?
Die Islamisierung der Integrationsdebatte

Mittwoch, 26. Oktober 2016
in der Friedrich-Ebert-Stiftung,  Berlin

Wenn man die Zeitung aufschlägt oder ins Netz schaut, findet man immer wieder Bilder von kopftuchtragenden Frauen, die Artikel zu Fragen von Migration illustrieren sollen. Solche Bilder stehen beispielhaft für eine Schieflage, die sich in Diskussionen um Migration und Integration oftmals zeigt. Schnell wird in Deutschland über Moscheen, Burka oder Radikalisierung gesprochen, wenn die Themen doch eigentlich lauten: Gleichberechtigung und Selbstbestimmung oder soziale Benachteiligung und Konflikte.

Weitere Hinweise finden Sie hier im Programm.

Titelseite des Buches

IM RÜCKBLICK · BUCHVORSTELLUNG

"Lernen in der Einwanderungsgesellschaft"

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft am 23. SEPTEMBER 2016 • Berlin

"Bildung ist der Schlüssel!" Diese Aussage hört und liest man immer wieder als Antwort auf viele Fragen: die nach gelingender Integration, nach Wegen zu beruflichem Ein- oder Aufstieg, nach der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft, nach dem Mittel zum Abbau sozialer Ungleichheit, nach einer Antwort auf erstarkendes menschenfeindliches Denken.

Weitere Informationen  hier im Programm.

Informationen zu dem Buch und Bestellmöglichkeit   hier.

Titelgrafik Gestrandet

Im Rückblick · Veranstaltungsreihe Ankommen im Alltag

Filmvorführung und Diskussion
"GESTRANDET"

 

27.09.2016 • 20 Uhr • Hackesche Höfe Kino, Saal 1
Rosenthaler Str. 40/41 • Berlin

Es ist nun fast ein Jahr vergangen, seitdem eine große Zahl Geflüchteter nach Europa und Deutschland gekommen ist. Stand zu Beginn die schnelle Aufnahme und Unterbringung der Neuankommenden im Vordergrund, stellt nun die Ermöglichung des Zugangs zu Bildung, Wohnraum und Arbeitsmarkt die drängendste gesellschaftliche Aufgabe dar. Aber was braucht es für diesen Prozess? Was benötigt das "Ankommen im Alltag", in der neuen Normalität? Für die Geflüchteten, die sich zurechtfinden müssen, aber auch für die Einheimischen, deren Lebensumfeld sich verändert? Welche Politik, welche Bündnisse und Partner?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Im Rückblick

SEEFEUER
Filmvorführung und Diskussion

Mittwoch, 13 Juli 2016, 18.30 Uhr
in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Konferenzsaal Haus 2
Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin-Tiergarten

Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa. Der Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als bester Film. Noch zwei Wochen vor dem deutschen Kinostart lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Preview des Films mit anschließender Diskussion ein - zu einer Zeit, da wieder mehr Menschen über das Mittelmeer nach Europa wollen und viele von ihnen dabei ihr Leben verlieren.
Weitere Informationen im Programm

Schriftzug: Wir sind's, die Einwanderungsgesellschaft gestalten

Im Rückblick

TEIL HABEN – TEIL SEIN
Politische Partizipation in der Einwanderungsgesellschaft
7. Juni 2016, Berlin

Die gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben einer Gesellschaft - das wäre eine integrierte Gesellschaft. Doch in der Realität bestehen Teilhabehindernisse, nicht nur für Bürger_innen mit Einwanderungsgeschichte, aber auch und oftmals gerade für diese.
Im Rahmen des Themenjahres "Teil haben - Teil sein" der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration wird in zahlreichen Veranstaltungen über Wege nachgedacht, die mehr Teilhabe eröffnen und bestehende Diskriminierungen in der Einwanderungsgesellschaft abbauen können.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Impulsvortrag
Wahlbeteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund
Dr. Andreas M. Wüst, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung

Ergebnisse der Praxis- und Thementische der Tagung

Titelseite der Publikation

Im November 2016 erschienen

Dr. Dietmar Molthagen (Hrsg.)
Handlungsempfehlungen zur Auseinandersetzung mit islamistischem Extremismus und Islamfeindlichkeit
Arbeitsergebnisse eines Expertengremiums der Friedrich-Ebert-Stiftung

Vorstellung der Publikation in einer Konferenz
am Mittwoch, 11. November 2015, 11.30 -17.45 Uhr, in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17 (Haus 1),
10785 Berlin

Die weltweiten Flüchtlingsströme und damit verbunden die starke Einwanderung nach Deutschland sind derzeit das bestimmende politische Thema. Sind Flüchtlinge - von denen viele Muslime sind und aus Syrien und dem Irak stammen - in Deutschland angekommen, begegnet ihnen neben Hilfsbereitschaft punktuell auch Ablehnung, Hetze und sogar Gewalt. Eine Triebfeder der fremdenfeindlichen Gewalt ist Islamfeindlichkeit, auch zu erkennen an den häufiger werdenden Anschlägen auf Moscheen....
Mehr Informationen finden Sie hier im Konferenzprogramm.

Pressekonferenz
anlässlich der Vorstellung der Publikation am Mittwoch, 11. November 2015, 10:00-11:00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Raum 121/122,
Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin
Einladung zur Pressekonferenz

Download der Publikation
Kurzzusammenfassung

Hier bieten wir Ihnen die Publikation in Einzeldateien aufgegliedert zum Download an.

Logo des Projektes Praxis der Einwanderungsgesellschaft, © Andreas Rupprecht

Deutschland spricht viele Sprachen. Was bedeutet das? Wie geht unsere Gesellschaft mit Vielfalt um? Das Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung möchte die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund im politischen Dialog verbessern und einen Beitrag leisten zu einem gleichberechtigten Miteinander.

Weitere Informationen finden Sie hier im Projekt-Flyer und hier auf der Projektseite.
Verantwortlich
Thilo Schöne
Projektverantwortlicher "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft"
Arbeitsbereich Integration und Teilhabe
Thilo.Schoene[at]fes.de

Cover der Studie

In zweiter, überarbeiteter Auflage erschienen

Integration
ist (auch) Ländersache

Wer darf was wo? Diese einfache Frage ist der Ausgangspunkt für ein neues Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung, das nach den politischen Partizipationsmöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten in den 16 Bundesländern fragt. Je nach Land und Aufenthaltsstatus der/des Betroffenen gibt es durchaus erhebliche Unterschiede im Maß der politischen Inklusion. Daraus resultiert, dass zwischen der Wohnbevölkerung und den Bürger/innen mit politischer Mitbestimmungsmöglichkeit eine teilweise beachtliche Differenz entsteht.

Download der Studie
Zusammenfassung der Ergebnisse

Präsentation: Integration ist (auch) Ländersache

Präsentation von Dr. Andreas Wüst vom 6. Februar 2014
Diskussionsergebnisse der "Denkräume" in Stichworten

Unser Hinweis

Interview mit Dr. Dietmar Molthagen auf Radio multicult.fm

Am 27. Januar 2013 war Dr. Dietmar Molthagen zu Gast in der Sendung "Kontrapunkt" beim Sender multicult.fm in Berlin. Das Gespräch thematisiert die Arbeit der Stiftung zu den Themen Integration, Kampf gegen Rechtsextremismus und interkultureller Dialog im Forum Berlin der FES.

Interview mit Dr. Dietmar Molthagen / mp3

Lautsprechersymbol, Alternativlink zur mp3-Datei