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Deutsche Einheit - Archiv 2015

Bildelement mit Fotos aus der Ausstellung

Ausstellungseröffnung

„…und dann sind wir an die Ostsee gefahren“ - DDR-Geschichte im Gespräch der Generationen

am 10. Dezember 2015
Ein Kooperationsprojekt der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Zentrums für Sozialforschung Halle e.V.

25 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigen sich im Geschichtsbild der DDR wahrnehmbare Unterschiede zwischen Erinnerung und politischer Aufarbeitung: Individuelle und familiäre Erinnerungsbilder scheinen nicht deckungsgleich mit dem in den Geschichtsbüchern vermittelten Bild der DDR-Diktatur zu sein.

Wie wird über die Zeit der DDR in ostdeutschen Familien wirklich gesprochen und innerhalb der Generationen weitergegeben?
Werden Diktaturerfahrungen aufgearbeitet oder geht es vorwiegend um lebensweltliche Bezüge?
Wie werden beispielsweise Anpassung und Widerspruch erinnert?

Auf diese Fragen haben uns 16 ostdeutsche Familien Antworten gegeben und ein faszinierender Blick in Erinnerungslandschaften ist entstanden.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Ausstellung bieten wir Ihnen auf unserer Seite Ausstellung DDR-Geschichte an.

 

 

Dokumentation der Ausstellungseröffnung in Berlin

9. Dezember 2015 | Vorstellung des Positionspapiers

"Wieviel darf´s denn sein?"
Der Wert gleichwertiger Lebensverhältnisse in der Debatte

Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland ist nicht nur als Ziel im Grundgesetz verankert. Sie stellt auch eine wesentliche Voraussetzung für den sozialen und politischen Zusammenhalt unserer Gesellschaft dar. Doch trotz der guten Konjunktur der letzten Jahre driftet Deutschland weiter auseinander. Zwischen Ost und West, Nord und Süd bestehen nach wie vor zum Teil erhebliche soziale und wirtschaftliche Unterschiede.

Im Rahmen des FES-weiten Projekts "Gute Gesellschaft - Soziale Demokratie 2017plus", ist ein Positionspapier erarbeitet worden, das sich mit der Frage beschäftigt, wie gleichwertige Lebensverhältnisse erreicht werden können. Gleichheit und Zusammenhalt stellen für die Autor_innen keine politischen Bonusleistungen dar, sondern sind fundamentale Voraussetzungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

An der Vorstellung des Papiers sowie der anschließenden Diskussionsrunde nahmen teil:
Iris Gleicke, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Beauftragte der Neuen Bundesländer
Hans Eichel, Bundesfinanzminister a.D.
Dr. Carsten Sieling, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen
Prof. Dr. Claudia Neu, HS Niederrhein und
Rudolf Niessler, Direktor der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission

Weitere Informationen können Sie dem Programm entnehmen.
Bei Interesse können Sie in der Digitalen Bibliothek der FES das Strategiepapier einsehen.

Veranstaltung aus der Reihe "Zur Lage der Generationen"

HALBZEITEN
Schlaglichter auf Umbruchs-und Transformationserfahrungen von Kulturschaffenden

am 20. November 2015, 18.30 Uhr im Roten Salon der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

In unserer Reihe "Zur Lage der Generationen" setzen wir uns regelmäßig mit Themen der Deutschen Einheit unter dem Aspekt der Generationen und ihren Beziehungen auseinander. Mit dieser Veranstaltung nehmen wir die heute 50-Jährigen in den Blick und konzentrieren uns dabei auf die vielfältigen Erfahrungen kultureller Akteure aus Ost und West.

50 Jahre, die Hälfte des Lebens: HalbZeiten.
25 Jahre Leben in der DDR bzw. BRD und 25 Jahre Erfahrungen im wiedervereinigten Deutschland. Wir wollen fragen: Auf welche Umbruchs- und Transformationserfahrungen können sie zurückblicken? Wie hat sich die Transformation von kulturellen Institutionen vollzogen?

Im Interview-Projekt "HalbZeiten" wurden Kulturvermittler_innen aus Ost und West zu ihren Transformationserfahrungen der letzten 25 Jahre befragt. Es versteht sich nicht als kultursoziologische Längsstudie, sondern als ein Versuch, erinnerte Schlaglichter auf den Transformationsprozess aus persönlichen Perspektiven zu richten. Davon ausgehend haben wir mit Akteuren verschiedenster Bereiche aus Kultur und Kulturpolitik über Umbruchs-und Transformationserfahrungen der letzten 25 Jahre diskutiert.
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Lesung Franziska Bronnen, Foto von Peter Himsel

Colloquium Literaturwelten

"Auf ’s Ganze aus sein"
Der Dichter Franz Fühmann in seiner Zeit

Eine Veranstaltung des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Internationalen Franz-Fühmann-Freundeskreis am Donnerstag, 8. Oktober 2015

Franz Fühmann - Dichter, Schriftsteller und Prozesse kritisch Hinterfragender.
Sein Leben und Werk sind voll der Wandlungen und spiegeln wie kaum andere die Umbrüche des 20. Jahrhunderts wider.

Mit diesem literarischen Colloquium wollten wir den Dichter und Schriftsteller Franz Fühmann dem drohenden Vergessen entreißen und seine Texte und Gedanken in der heutigen Zeit sichtbar machen.

Mehr Informationen finden Sie hier im Veranstaltungsflyer.
Eine Online-Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

Titelseite der Publikation

Aktuell beim Dietz-Verlag erschienen

50 Jahre Deutsche Einheit · Weiter denken - zusammen wachsen

Buchvorstellung am Freitag · 2. Oktober 2015

Wie geht es weiter mit der Deutschen Einheit?

Zukunftsfähige politische Projekte der sozialen Demokratie, die Ostdeutschland in den nächsten 25 Jahren voranbringen können - und was die ostdeutsche Gesellschaft ihrerseits in die gesamtdeutsche und europäische Modernisierung einbringt.

Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes arbeiten die Besonderheiten und Potenziale der Gesellschaft in Ostdeutschland heraus und setzen ein starkes Zeichen ostdeutscher Politikansätze der sozialen Demokratie.
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Vorbesprechnung Jens Hartung, Dr. Jacqueline Boysen, Deniz Utlu Vor Beginn der Veranstaltung Begrüßung und Einführung durch Dr. Irina Mohr/FES Gespräch zum Buch mit Dr. Jacqueline Boysen und Johanna Uekermann  Podiumsgespräch: Dr. Jacqueline Boysen, Deniz Utlu, Iris Gleicke und Wolfgang Tiefensee Blick zum Podium Lesung Deniz Utlu Geselliges Beisammensein nach der Veranstaltung Die Herausgeber_innen und einige Autoren des Buches


Fotos von Maren Strehlau