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25 Jahre Mauerfall - weiße Ballons kennzeichnen den Verlauf der Mauer in Berlin, © Waechter
Junges Paar betrachtet die Bilder der East-Side-Gallery, © Waechter
Veranstaltung am 23.Mai 2014, Eröffnungsvortrag Iris Gleicke, MdB
Veranstaltung am 23.Mai 2014, Blick in den Roten Salon der Volksbühne

Im Archiv finden Sie Dokumentationen und Veranstaltungen zum Thema Deutsche Einheit im Rückblick.
Finden Sie hier Publikationen des Forum Berlin zum Thema.

Deutsche Einheit

Wir betrachten das Thema "Deutsche Einheit" nicht als erledigt. Vielmehr wollen wir es als gemeinsamen Prozess weiter begleiten und befördern. Dabei geht es zunächst um eine realistische Bestandsaufnahme, in der beides: Erfolge und Misserfolge, hinterfragt werden und nach neuen Lösungen gesucht wird.

Ostdeutschland hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Wandel vollzogen. Die Menschen mussten ihre ganze Kraft und ihren Willen zur Veränderung aufbringen, um ihr Leben den neuen Bedingungen anzupassen und die damit verbundenen  Herausforderungen zu meistern. Ganze Regionen mussten neu definiert, die Ressourcen Ostdeutschlands im Wandel formiert werden. Vielerorts ist das gelungen, aber vor uns liegen auch Herausforderungen wie Abwanderung und soziale Desintegration, die Entleerung von Landstrichen und fehlende Perspektiven für junge Menschen. Daneben ist so mancher Diskurs um die Vergangenheit und das Geschichtsbild der DDR bislang unabgeschlossen. Die partnerschaftliche Politik zwischen Ost- und Westdeutschland ist eine immerwährende Aufgabe.

Im Themenbereich "Deutsche Einheit" bemühen wir uns um Debatten, die Ostdeutschland voranbringen, Solidarität zwischen Ost und West fördern und gegenseitige Akzeptanz ermöglichen. Wir orientieren uns am Ziel einer vereinten und vielfältigen Gesellschaft, in der Unterschiede und Gemeinsamkeiten für den gemeinsamen Weg förderlich sind.

Aktuelle Hinweise und Veranstaltungen im Rückblick

Titelmotiv

LAB • Deutsche Einheit

"FREIHEIT BEGINNT
ZWISCHEN DEN OHREN"

Impulse zum Umgang mit der DDR im Kontext politischer Bildung

am 11. Mai 2017, 9.00 Uhr
in der Friedrich-Ebert-Stiftung/Haus 1
Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

Eine Veranstaltung des Forum Berlin und des Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung

Wird über die Ereignisse aus dem Sommer/Herbst 1989 gesprochen, fallen u. a. die Stichworte: Friedliche Revolution, Montagsdemos oder Mauerfall. Jugendliche haben keine eigenen Erinnerungen an jene bewegenden Monate, die einen so großen Einfluss auf unser Leben in Deutschland, in Europa und in der Welt genommen haben.

Was waren eigentlich die Beweggründe dafür, dass die Bürger_innen in der DDR auf die Straße gegangen sind und was wollten sie erreichen? Und nicht zuletzt, wie war das Leben in der DDR eigentlich und welche Erfahrungen nehmen wir aus der Vergangenheit in das Heute mit? Wie erinnern wir Vergangenheit - der Zukunft zuliebe? Wie und an welchen Orten?

Um diese und andere Fragen zu beantworten, Interesse an der Geschichte zu wecken und Denkanstöße über das eigene Leben und Engagement zu geben, bereiten wir in unserem LAB verschiedenste Themenräume vor.

Bringen Sie sich ein und mischen Sie mit!
Anerkannte Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte des Landes Berlin.

Anmeldung bitte unter diesem Link.
Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 2.5.2017 an.
Weitere Informationen hier im Programm.

Im Rückblick

Tickt der Osten (tatsächlich) anders?
Integrationsprozesse in Ostdeutschland in der Debatte

Forum 11 im Rahmen des FES-Integrationskongresses #ANGEKOMMEN
am 6.03.2017 in Berlin

Impulse von:
Petra Köpping, MdL, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
Prof. Dr. Claudia Neu, Universität Göttingen
Baraa Alkurdi, Brennpunkt X
Moderation: Franziska Richter, FES

Weitere Informationen zum Kongress und eine Dokumentation, sowie ein Interview mit Frau Köpping finden Sie hier auf der Kongresswebsite.

Titelfoto

Im Rückblick • Reihe "Zur Lage der Generationen"

"(Un)Sichtbares Erbe?"
Die dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern

Buchvorstellung und Diskussion am 15.11.2016 • 19.30 Uhr
In den Spreewerkstätten, Am Krögel 2, 10179 Berlin

Eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie und Perspektive3 e.V.

Das Buch, das wir bei unserer Veranstaltung vorstellten und diskutierten, versammelt vielfältige Perspektiven auf den Dialog der Generationen und enthält Anregungen zum Nachdenken über einen gelingenden Austausch zu den Umbruchs- und Transformationserfahrungen in Ostdeutschland.

Wie sieht das Erbe der DDR aus? Wie steht die Elterngeneration heute zu dem Schweigen und den Rückzügen ins Private vieler in der Zeit der DDR? Bedauern einige nun, dass die Umbruchszeit nicht aktiv von ihnen mitgestaltet werden konnte? Können spezielle ostdeutsche Erfahrungen 26 Jahre nach der Wiedervereinigung die gesamtdeutsche Entwicklung beispielsweise gerade in der Familien- und Gleichstellungspolitik beeinflussen? Und was hindert einige Menschen in Ostdeutschland eigentlich daran, das vereinte Deutschland als ein Land, als ihr Land zu sehen, in dem Mitwirkung, Wohlstand und Freiheit stärker als in anderen Ländern zu finden ist.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.
Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier auf der Archivseite.

Im Rückblick

THE 7 TH KOREA GLOBAL FORUM 2016

Teilung und Wiedervereinigung in Deutschland und Korea.
Perspektiven für Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel

am 4. Oktober 2016 in der Friedrich-Ebert-Stiftung | Haus 2 in Berlin

Das Korea Global Forum (KGF) ist eine zentrale jährliche Tagung zu Frieden und Sicherheit in Ostasien.
Seit 2010 wird sie vom Ministerium für Vereinigung der Republik Korea in Zusammenarbeit mit internationalen wissenschaftlichen Institutionen veranstaltet. Das diesjährige Forum in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin fragte, ob die Annäherungspolitik der beiden koreanischen Staaten noch eine Chance hat?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Bildelement mit Fotos aus der Ausstellung

Ausstellungseröffnung

„…und dann sind wir an die Ostsee gefahren“ - DDR-Geschichte im Gespräch der Generationen

am 10. Dezember 2015
Ein Kooperationsprojekt der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Zentrums für Sozialforschung Halle e.V.

25 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigen sich im Geschichtsbild der DDR wahrnehmbare Unterschiede zwischen Erinnerung und politischer Aufarbeitung: Individuelle und familiäre Erinnerungsbilder scheinen nicht deckungsgleich mit dem in den Geschichtsbüchern vermittelten Bild der DDR-Diktatur zu sein.

Wie wird über die Zeit der DDR in ostdeutschen Familien wirklich gesprochen und innerhalb der Generationen weitergegeben?
Werden Diktaturerfahrungen aufgearbeitet oder geht es vorwiegend um lebensweltliche Bezüge?
Wie werden beispielsweise Anpassung und Widerspruch erinnert?

Auf diese Fragen haben uns 16 ostdeutsche Familien Antworten gegeben und ein faszinierender Blick in Erinnerungslandschaften ist entstanden.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.
Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier auf der Archivseite.

Weitere Informationen zur Ausstellung bieten wir Ihnen auf unserer Seite Ausstellung DDR-Geschichte an.

 

Veranstaltung im Rückblick

"Wieviel darf´s denn sein?"
Der Wert gleichwertiger Lebensverhältnisse in der Debatte

Veranstaltung am Mittwoch, 9. Dezember, 18 Uhr in Haus 2 der Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin

Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland ist nicht nur als Ziel im Grundgesetz verankert. Sie stellt auch eine wesentliche Voraussetzung für den sozialen und politischen Zusammenhalt unserer Gesellschaft dar. Doch trotz der guten Konjunktur der letzten Jahre driftet Deutschland weiter auseinander. Zwischen Ost und West, Nord und Süd bestehen nach wie vor zum Teil erhebliche soziale und wirtschaftliche Unterschiede.

Im Rahmen des FES-weiten Projekts "Gute Gesellschaft - Soziale Demokratie 2017plus", ist ein Positionspapier erarbeitet worden, das sich mit der Frage beschäftigt, wie gleichwertige Lebensverhältnisse erreicht werden können. Gleichheit und Zusammenhalt stellen für die Autor_innen keine politischen Bonusleistungen dar, sondern sind fundamentale Voraussetzungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

An der Vorstellung des Papiers sowie der anschließenden Diskussionsrunde nahmen teil:
Iris Gleicke, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Beauftragte der Neuen Bundesländer
Hans Eichel, Bundesfinanzminister a.D.
Dr. Carsten Sieling, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen
Prof. Dr. Claudia Neu, HS Niederrhein und
Rudolf Niessler, Direktor der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission

Weitere Informationen können Sie dem Programm entnehmen.
Bei Interesse können Sie in der Digitalen Bibliothek der FES das Strategiepapier einsehen.

Titelseite der Publikation

Aktuell beim Dietz-Verlag erschienen

50 Jahre Deutsche Einheit · Weiter denken - zusammen wachsen

Buchvorstellung am Freitag · 2. Oktober 2015

Wie geht es weiter mit der Deutschen Einheit?

Zukunftsfähige politische Projekte der sozialen Demokratie, die Ostdeutschland in den nächsten 25 Jahren voranbringen können - und was die ostdeutsche Gesellschaft ihrerseits in die gesamtdeutsche und europäische Modernisierung einbringt.

Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes arbeiten die Besonderheiten und Potenziale der Gesellschaft in Ostdeutschland heraus und setzen ein starkes Zeichen ostdeutscher Politikansätze der sozialen Demokratie.
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Vorbesprechnung Jens Hartung, Dr. Jacqueline Boysen, Deniz Utlu Vor Beginn der Veranstaltung Begrüßung und Einführung durch Dr. Irina Mohr/FES Gespräch zum Buch mit Dr. Jacqueline Boysen und Johanna Uekermann  Podiumsgespräch: Dr. Jacqueline Boysen, Deniz Utlu, Iris Gleicke und Wolfgang Tiefensee Blick zum Podium Lesung Deniz Utlu Geselliges Beisammensein nach der Veranstaltung Die Herausgeber_innen und einige Autoren des Buches


Fotos von Maren Strehlau

IM RÜCKBLICK - Veranstaltung aus der Reihe "Zur Lage der Generationen"

HALBZEITEN
Schlaglichter auf Umbruchs-und Transformationserfahrungen von Kulturschaffenden

am 20. November 2015, 18.30 Uhr im Roten Salon der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

In unserer Reihe "Zur Lage der Generationen" setzen wir uns regelmäßig mit Themen der Deutschen Einheit unter dem Aspekt der Generationen und ihren Beziehungen auseinander. Mit dieser Veranstaltung nehmen wir die heute 50-Jährigen in den Blick und konzentrieren uns dabei auf die vielfältigen Erfahrungen kultureller Akteure aus Ost und West.

50 Jahre, die Hälfte des Lebens: HalbZeiten.
25 Jahre Leben in der DDR bzw. BRD und 25 Jahre Erfahrungen im wiedervereinigten Deutschland. Wir wollen fragen: Auf welche Umbruchs- und Transformationserfahrungen können sie zurückblicken? Wie hat sich die Transformation von kulturellen Institutionen vollzogen?

Im Interview-Projekt "HalbZeiten" wurden Kulturvermittler_innen aus Ost und West zu ihren Transformationserfahrungen der letzten 25 Jahre befragt. Es versteht sich nicht als kultursoziologische Längsstudie, sondern als ein Versuch, erinnerte Schlaglichter auf den Transformationsprozess aus persönlichen Perspektiven zu richten. Davon ausgehend haben wir mit Akteuren verschiedenster Bereiche aus Kultur und Kulturpolitik über Umbruchs-und Transformationserfahrungen der letzten 25 Jahre diskutiert.
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Titelseite der BroschüreNeu erschienen

Angela Borgwardt und Franziska Richter

Ostdeutschland als Avantgarde?
Transformationsprozesse
in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Franziska Richter (Hrsg.)

Im Herbst dieses Jahres begehen wir das 25. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung. 25 Jahre einer tief greifenden Transformation liegen hinter uns, aber auch des "Zusammenwachsens" von Ost und West, das zugleich auch als ein "Zusammen Wachsen" beschrieben werden kann. Was haben wir erreicht, wo stehen wir heute und was ist noch zu tun?

Die vorliegende Broschüre dokumentiert die Ergebnisse von zwei Veranstaltungen des Forum Berlin, die sich intensiv mit den Transformationsprozessen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft befasst haben.

Download der Publikation

 

Logo Colloquium Literaturwelten

IM RÜCKBLICK


Lesung Franziska Bronnen, Foto von Peter Himsel

"Auf ’s Ganze aus sein"
Der Dichter Franz Fühmann in seiner Zeit

Eine Veranstaltung des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Internationalen Franz-Fühmann-Freundeskreis am Donnerstag, 8. Oktober 2015

Franz Fühmann - Dichter, Schriftsteller und Prozesse kritisch Hinterfragender.
Sein Leben und Werk sind voll der Wandlungen und spiegeln wie kaum andere die Umbrüche des 20. Jahrhunderts wider.

Mit diesem literarischen Colloquium wollten wir den Dichter und Schriftsteller Franz Fühmann dem drohenden Vergessen entreißen und seine Texte und Gedanken in der heutigen Zeit sichtbar machen.

Mehr Informationen finden Sie hier im Veranstaltungsflyer.
Eine Online-Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier im Archiv Kulturpolitik.

Veranstaltung im Rückblick

Ostdeutschland als Avantgarde?
Transformationsprozesse in Politik und Wirtschaft in der Debatte

Podiumsdiskussion am 10.10. 2014 im Roten Salon der Volksbühne

In den letzten 25 Jahren haben sich in Ostdeutschland zahlreiche Transformationsprozesse in Politik und Wirtschaft vollzogen, die mit großen Herausforderungen für Staat und Zivilgesellschaft verbunden waren. In den nächsten Jahren werden neue Anforderungen hinzukommen, wie beispielsweise der fortschreitende demographische Wandel. 2019 läuft der Solidaritätspakt aus und im gleichen Jahr endet zudem der bisherige Länderfinanzausgleich....
Lesen Sie mehr hier.

Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier im Archiv.
Die Veranstaltung wurde per Livestream im Debattenportal des Forum Berlin www.sagwas.net übertragen und wird als Videoaufzeichnung in Kürze bereitgestellt.

Veranstaltung im Rückblick

VORWÄRTS,
UND NICHT VERGESSEN?
30- bis 40-Jährige reflektieren die Deutsche Einheit

Podiumsdiskussion am 23. MAI 2014 im Roten Salon der Volksbühne Berlin

25 Jahre Friedliche Revolution: im Jubiläumsjahr schauen wir auf ein Vierteljahrhundert mit Transformationserfahrungen, die das Leben der Menschen in Ost- und Westdeutschland verändert und geprägt haben.
Weitere Informationen hier im Programm.

Die Videoaufzeichnung des Livestreams ist im Debattenportal des Forum Berlin www.sagwas.net abrufbar.

Die Dokumentation der Veranstaltung in Bildern finden Sie hier.